Zwei Medaillen bei vier Starts
  29.07.2015 •     Pressemitteilung

Aufgrund von Verletzungen musste ein Großteil der sonst recht ansehnlichen Mannschaft des VfL Sindelfingen auf einen Start bei den deutschen Meisterschaften verzichten und zu Hause bleiben. Die weite Reise nach Sachsen traten Sabine und Bernhard Grissmer sowie Rahel Dengler an.

Bei besten Bedingungen was Wetter, Organisation und die Sportanlagen angeht, startete zunächst Bernhard Grissmer (Altersklasse M60) in den Wettkampf.

Über die 100-Meter-Hürden gelang ihm ein guter Lauf, und auch wenn für die letzten drei Hürden noch ein bisschen das Tempo fehlt, sprang mit 17:27 Sekunden eine persönliche Bestzeit und die Silbermedaille heraus.

Beim Hammerwurf war vor allem der Spaßfaktor im Vordergrund und mit 35,37 Metern und Platz acht lag das Ergebnis von Bernhard Grissmer im grünen Bereich.

Weiter gings am zweiten Wettkampftag mit den 300-Meter-Hürden. Hier lieferte sich Bernhard Grissmer ein ganz enges Rennen mit einem der Konkurrenten, profitierte schlussendlich von dessen Strauchler nach der letzten Hürde und sicherte sich in 47:30 Sekunden den Meistertitel.

Als wäre das nicht schon ein strammes Programm, stellte sich der Sindelfinger auch über die 400 Meter noch an den Start. In 61:82 Sekunden lief er auf Rang vier.

Auch Sabine Grissmer (Altersklasse W45) war in zwei Disziplinen am Start. Gesundheitlich angeschlagen erkämpfte sie sich sowohl beim Hammerwurf mit 37:01 Metern als auch mit dem Diskus, 31:39 Meter, jeweils Rang vier. In beiden Disziplinen fehlten ihr nur wenige Zentimeter auf den Bronzerang.

Rahel Dengler (W45) startete zunächst über die 400 Meter. Das Ziel war, die gute Leistung von den baden-württembergischen Meisterschaften auf jeden Fall zu bestätigen und wenn möglich zu verbessern. Dank einer meisterschaftswürdigen Laufeinteilung durch den Veranstalter konnte dieses Vorhaben tatsächlich erreicht werden und ganz überrascht fand sie sich auf der Ergebnisliste auf dem Bronzerang wieder. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 65:42 Sekunden war sie außerdem mehr als zufrieden.

Die 200 Meter am zweiten Wettkampftag sollten dann nur noch Spaß machen und ein bisschen Hoffnung bei der Sindelfingerin auf eine gute Zeit war selbstverständlich da. Letztlich musste sie sich mit 29:27 Sekunden zufrieden geben, doch die Medaille im Gepäck machte das ohne Weiteres wett.

erstellt von szbz.de