Zum Finale zwei mal die Sieben
  03.10.2013 •     Pressemitteilung

Fast schon traditioneller Saisonabschluss für die Schüler-Leichtathleten des VfL ist das württembergische Finale der Deutschen Schüler-Mannschaftsmeisterschaften (DSMM), welches am 29.9. in Schwäbisch Gmünd stattfand. Hierfür qualifiziert über den Vorkampf hatten sich die männlichen Schüler-Teams U16 und U14. Für erstere, die zumeist aus dem jüngeren Jahrgang 99 bestehen ging es hauptsächlich um einen versöhnlichen Saisonausklang, letztere schielten durchaus noch auf die Medaillenränge.

Aufgrund Ihres umfangreicheren Programms mussten zunächst die U16-Jungs ran. In Anbetracht der ungemütlichen Temperaturen und Gegenwind waren die zwei in die Punktwertung einfliessenden Leistungen von 13,05 sek. von Jonas Mayer und 13,31 sek. von Rouven Hesse in Ordnung. Beim folgenden Weitsprung überzeugte Simon Brachmann mit 5,06m, leider blieb hier Julian Müller mit 4,74m hinter seinen Möglichkeiten zurück. Umso erfreulicher verlief der Diskuswurf, Leon Tacke verbesserte sich auf 25,69m und Niklas Burkhardt pulverisierte nach zwei ungültigen Versuchen seine Bestleistung förmlich, kam mit 32,75m erstmals über die 30m-Marke.

Über die 800m konnte sich Rouven Hesse mit 2,17,51 min im Vorderfeld halten, während man Julian Müller einen gebrauchten Tag angedreht hat, mit 2,28,06 min verkaufte er sich weit unter Wert. Niklas Burkhardt war mit seinen 3m im Stabhochsprung nicht zufrieden: „Beim Einspringen bin ich noch locker über 3,10m“ monierte der 15-jährige. Allerdings musste er auch zwischendurch über die 80m Hürden antreten, die er in 12,17 sek. absolvierte. Zweiter Starter war Aleksandar Gacic, der trotz persönlicher Bestzeit von 13,07 sek. nicht zufrieden schien im Gegensatz zu dem sichtlich erfreuten Lukas Müller, der sich als zweiter Stabhoch-Starter über 2,70m schwang. Eine weitere Bestleistung erzielen konnte Aleksandar Gacic im Hochsprung, wo er 1,55m sprang, Jonas Mayer überquerte 1,40m. Besser machte es dieser im Kugelstossen, wo sowohl er mit 9,11m als auch Lukas Müller mit 9,54m eine persönliche Bestweite stiessen. Letzterer kämpfte sich trotz Schulterbeschwerden auch noch durch den Sperrwurf mit 31,09m, Kollege Leon Tacke warf 37,20m. Zum Abschluss lief die 4x100m Staffel in der Besetzung Simon Brachmann, Aleksandar Gacic, Rouven Hesse und Florian Dick mit guten Wechseln auf 50,77 sek.

Trotz 8 persönlicher Bestleistungen war klar, dass sich die jungen VfL-Athleten auf den hinteren Plätzen einfinden würden, so war Platz 7 mit 9879 Punkten keine Überraschung, die Vorkampfleistung wurde sogar um 46 Punkte übertroffen, es fehlten zudem nur 9 Punkte auf Platz sechs. Hinter dem VfL rangierte noch die StG Eltingen-Renningen, Trainer Frank Mergenthaler meinte hierzu: „Wir konnten die Ausfälle von Luca Diekmann und Nils Froede einfach nicht kompensieren.“

Leider lautete das Fazit vom Sindelfinger U14-Trainer Ralf Brandmeier ähnlich, erst am Vortag musste er die verletzungsbedingten Absagen von Max Behrendt und Patrick Roebner verdauen und das ganze Team nochmals umkrempeln: „Das war es dann mit den Medaillenhoffnungen, Max können wir nicht gleichwertig ersetzen, da fehlen uns locker 400 Punkte.“

Doch zunächst gab es eine erfeuliche Leistung, im Hochsprung konnte Jannik Lindenau mit 1,54m die Qualifikationsnorm für das wlv-Talentsportfest knacken. Leider konnten seine Kollegen Paul Kohler und Iago Carreiro-Kirsche mit 1,25m hier nicht mithalten. Die 60m Hürden lief Jannik Lindenau in 11,48 sek., etwas schneller noch war Maximilian Frohnmüller mit 10,86 sek.

Im Ballwurf konnte sich Adrian Brandmeier über eine persönliche Bestleistung von 47,5m freuen, Thomas Nagel steuerte noch 36m bei. Doch nun kamen die Disziplinen, bei denen Max Behrendt vermisst wurde. Über die 75m mussten nun Iago Carreiro-Kirsche mit 10,52 sek. und der nach einer Verletzung noch nicht in Topform befindliche Adrian Brandmeier mit 11,20 sek. die Punkte holen.

Ähnliche Situation im Weitsprung, hier punkteten Jannik Lindenau mit 4,44m und Mark Bachner mit 4,22m. Eine starke Vorstellung gaben Iago Carreiro-Kirsche, Maximilian Frohnmüller, Adrian Brandmeier und Mark Bachner bei der 4x75m Staffel ab, dank guter Wechsel gelang Ihnen mit 40,53 sek. die zweitschnellste Zeit. Den Abschluss der U14 bildete der 800m Lauf, hier konnte Mark Bachner trotz ansprechender 2,45,25 min nur hinterher laufen. Maximilian Frohnmüller hatte einen leichteren Lauf, den er dank einer guten taktischen Leistung in 2,36,70 min deutlich für sich entscheiden konnte. Insgesamt kam das stark kämpfende VfL-Team allerdings mit 5914 Punkten nicht über den 7. Platz hinaus, verfehlte andererseits wegen der genannten Ausfälle seine Vorkampfleistung gerade mal um 99 Punkte.