VfL verpasst krönende Medaille
  16.06.2014 •     Pressemitteilung

Mehrfach haben es die Leichtathleten des VfL Sindelfingen bei den deutschen Juniorenmeisterschaften auf einen Platz unter den besten Zehn geschafft – eine Medaille blieb dem VfL aber verwehrt. Die beste Platzierung der kleinen Sindelfinger Mannschaft war in Wesel der fünfte Rang der 4x100-Meter-Staffel.

Bereits am Samstag durfte sich Johannes Wiesner über einen gelungenen Wettkampf freuen. Der Sindelfinger Sprinter haderte zu Beginn der Saison noch mit seiner Form. In Wesel hat der 20-Jährige einen Schritt nach vorne gemacht und eine solide Leistung gezeigt. Über die 100-Meter reichte es für den deutschen Jugend-Vizemeister vom Vorjahr für den Einzug ins Finale. Gleich im ersten Vorlauf setzte Wiesner ein Zeichen und stürmte hinter dem Stuttgarter Raphael Müller als Zweiter ins Ziel. Bei guten 10,67 Sekunden blieb die Uhr stehen, der Einzug ins Finale war sicher. Nach vier Vorläufen stand fest: Für Johannes Wiesner reicht es sogar ins A-Finale. Hier konnte der VfL-Athlet eine gute Stunde später erneut seine Leistung bestätigen. Mit 10,68 Sekunden rannte er auf den siebten Platz. „Ich bin sehr zufrieden, dass ich in den Endlauf gekommen bin“, sagt Wiesner. Im Finale wäre er dann aber gerne noch ein bisschen schneller gerannt: „Im Endlauf haben ein paar Sachen nicht so wirklich geklappt.“

Seinen zweiten Endlauf bestritt Wiesner einen Tag später. Mit der 4x100-Meter-Staffel hatte er sich für das Finale qualifiziert, am Sonntag trat das Sindelfinger Quartett dann gegen die schnellsten Sprinter Deutschlands im Kampf um den Titel an. Moritz Berger, Deniz Almas, Luis Haidt und Johannes Wiesner liefen auf den fünften Platz und waren 41,94 Sekunden schnell.

Knapp den Endlauf verpasst hat am Samstag Yannik Frers. Das 400-Meter-Hürden-Ass steht nach langer Verletzung noch nicht voll im Saft, konnte bei den deutschen Juniorenmeisterschaften aber dennoch - als Gesamt-Elfter - gut mitmischen. Im Vorlauf belegte Frers Platz fünf in 55,10 Sekunden. „Eigentlich bin ich recht zufrieden. Vor allem die ersten dreihundert Meter waren richtig gut“, sagt Frers.

Auf Platz acht lief Johannes Bergdolt über die 5000-Meter-Strecke. Im Meisterschaftsrennen kam er allerdings nicht an seine Bestleistung heran, die er in Koblenz aufgestellt hatte, und war nach 14:40,11 Minuten im Ziel. Ebenfalls das Finale erreichte Markus Reichle mit der Kugel. Im ersten Versuch erzielte er seine Tagesbestweite von 16,12 Metern, kam dann allerdings nicht mehr über die Leistung hinaus und musste sich mit dem siebten Platz begnügen. „Ich bin absolut nicht zufrieden. Ich wollte gleich gut einsteigen und dann Gas geben“, ärgert sich der Kugelstoßer. „Das mit dem guten Einstieg hat auch geklappt, aber danach lief nichts mehr zusammen. Immerhin war ich im Endkampf.“

Einen Doppelstart absolvierte in Wesel Ida Mayer, die allerdings unter ihren Möglichkeiten blieb. Über die 100-Meter war sie 12,13 Sekunden schnell, über die 200-Meter-Strecke wurden 24,90 Sekunden gestoppt. Beide Leistungen reichten nicht für den Einzug ins Finale.

erstellt von szbz.de (sd)