VfL-Paukenschlag in Biberach
  18.07.2014 •     Pressemitteilung

Tobias Dahm steigert sich von Wettkampf zu Wettkampf, erfahrungsgemäß braucht der VfL-Athlet einige Wettbewerbe, bevor die ganz großen Weiten fallen.

In Biberach stieß er so weit wie noch nie in dieser Saison. Und stellte seine persönliche Bestleistung, die von den letztjährigen deutschen Meisterschaften in Ulm stammt, ein. 19,96 Meter weit flog die Kugel von Dahm. Nun fehlen nur noch vier Zentimeter zur 20-Meter-Marke. Und diese Marke ist zugleich die geforderte B-Qualifikationsnorm der deutschen Leichtathletikverbandes (DLV) für die Leichtathletik-Europameisterschaften in Zürich. Vom Bundestrainer hat Dahm die Zusage, dass es in die Schweiz geht, sollten die 20 Meter fallen.

Jubeln konnte Simon Bayer in der vergangenen Woche eher weniger. Der 18-Jährige hatte alle Kriterien für eine Teilnahme bei den Jugend-Weltmeisterschaften erfüllt, für Deutschland tritt aber ein anderer an: Henning Prüfer (die SZ/BZ berichtete). Und das wohl nur, weil Prüfer eine um wenige Zentimeter bessere Bestweite vorzuweisen hatte. Nach seiner WM-Ausbootung landete Bayer aber nicht im Tal der Tränen, sondern strafte die Funktionäre Lügen. Auf 19,91 Meter ließ er sein Wettkampfgerät fliegen und steht nun auf Platz zwei der deutschen Jugend-Bestenliste – vor Henning Prüfer. In der Weltbestenliste liegt Bayer mit seiner Leistung nun auf dem fünften Platz, den WLV-Rekord hat er erneut verbessert und die 20 Meter rücken immer näher. „Allerhöchste Hochachtung vor Simons Nervenstärke, nach diesem Nominierungswahnsinn 19,91 Meter heraus zu hauen, das verdient Respekt“, sagt der Abteilungsleiter der VfL-Leichtathleten Markus Graßmann.

Auch Eric Bundschuh sorgte in Biberach für einen neuen WLV-Rekord und übertraf erneut seine Bestleistung. Auf 19,56 Meter flog die Fünf-Kilogramm-Kugel, auch Eric Bundschuh ist vorbereitet auf die deutschen Meisterschaften, die für die Jugendlichen Anfang August in Bochum-Wattenscheid stattfinden. „Das ist bärenstark. Unsere Athleten sind in allen drei Altersklassen ganz vorne“, so Markus Graßmann.

erstellt von szbz.de (sd)