Training mit Werner Späth
  05.11.2014 •     Pressemitteilung

Nach einer langen Saison durfte sich eine ausgewählte Schar von Leichtathletik-Schülern des VfL Sindelfingen nochmals für ein „Spezial-Training“ im Floschenstadion einfinden.

Es handelte sich um eine wiederbelebte Idee, welche Meister-Trainer Werner Späth in den Jahren 2009 und 2010 schon einmal durchführte. Damals wurden die talentierten Schüler über 2 Tage durch mehrere Stationen geführt, um von arrivierten VfL-Trainern in deren Hauptdisziplinen noch bislang unbekannte Übungsformen vermittelt zu bekommen. Jugendleiter Hans-Jürgen Burgstahler gefiel die Idee, einige Gespräche mit Werner Späth folgten, dann stand das neue Konzept. „Mir schwebte eine kompakte Veranstaltung vor, 2-3 Stunden und als Trainer möchte ich auch ein paar jungen Athleten aus unserem Jugendkader die Chance geben, Ihre Erfahrungen weiterzugeben.“ meinte Burgstahler. „Die Terminsuche war schwierig, zum einen ist der Wettkampfkalender der Schüler bis Mitte Oktober voll, zum anderen wollte ich auch unbedingt Werner Späth als Trainer dabei haben, um Ihm mal kompakt unseren talentierten Nachwuchs vor Augen zu führen und er konnte nur an diesem späten Termin.“ Zwar konnten nicht alle Auserwählten teilnehmen, doch mit Aleksandar Gacic, Lukas Müller, Leon Tacke, Sophia Traub aus dem Jahrgang 1999, Maximilian Frohnmüller, Iago Carreiro-Kirsche vom Jahrgang 2000 sowie Kim Bödi vom Jahrgang 2001 konnten doch einige Medaillengewinner von regionalen, Landes- und auch Süddeutschen Schülermeisterschaften aufgeboten werden, von denen Werner Späth auch sehr angetan war:“Die sind koordinativ richtig gut und lernen recht schnell die zum Teil für sie neuen Übungen.“ Sollte der 70-jährige, der noch unter den Folgen eines Rippenbruchs litt eine Übung einmal nicht selbst vormachen können, so hatte er ja noch ein besonderes Ass im Ärmel. „Nadine, kannst Du das mal zeigen?“ Schon unterbrach Nadine Hildebrand, die Deutsche Meisterin über 100m Hürden, Ihr eigenes Training und gab Anschauungsunterricht und Tipps für den Nachwuchs, welcher zu zweit oder dritt jeweils 45 Minuten durch ein anspruchsvolles koordinatives Programm geführt wurde. Für die beiden anderen Stationen konnten junge Nachwuchsathleten gewonnen werden. Lukas Wiesner nahm als Schüler bei den letzten Ausgaben selbst teil und hat mittlerweile auch schon erste Trainererfahrungen bei der Kinder-Leichtathletikschule „Speedy“ gesammelt. Der frühere D-Kader Mehrkampf hat sich inzwischen auf den Wurf spezialisiert und gab eine Lektion im Speerwurf, was bei den Schülern sehr gut ankam. „Wichtig war mir die Rhythmisierung des Anlaufs, dazu habe ich Fahrradreifen verwendet. Es gab einen gravierenden Unterschied zwischen dem Anfang und dem Ende der Einheit, das war danach ein ganz anderes Niveau.“ freute sich der 18-jährige. Noch ein Jahr jünger ist Deniz Almas, der für die Sprinteinheit zuständig war. „Ich habe mich auf Koordination, Rhythmus und Starts aus dem Block konzentriert und liess ein paar Elemente wie Vorlageläufe einfliessen, welche die Schüler noch nicht kannten.“ meinte der Baden-Württembergische U18-Meister über 100m und 200m. Auch er machte seine Sache sehr gut, wie die Reaktion der Schüler zeigte. Sophia Traub brachte die Meinung aller auf den Punkt:“Mir hat es Spass gemacht und durch die kleinen Gruppengrössen hat man sehr viel gelernt.“ Zum Abschluss gab es noch ein Essen beim Italiener, wo noch viel über das Gelernte geredet wurde:“ Das war auch ein gewünschter Nebeneffekt, dass sich über die Jahrgänge hinaus Schüler und Jugendliche kennenlernen und austauschen.“ bilanzierte Jugendleiter Burgstahler und Werner Späth ergänzte:“Unsere Jogginggruppe hat das Essen gesponsort, eine sinnvolle Investition in unseren Nachwuchs, das verlangt nach einer Fortsetzung im nächsten Jahr.“

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