So stark wie seit 10 Jahren nicht mehr
  10.07.2019 •     Wettkampf Ergebnisse Pressemitteilung TOP-Nachricht

Der Nachwuchs der VfL-Leichtathleten bestätigte bei den württembergischen Bestenkämpfen U14 im 4-Kampf seine schon am letzten Wochenende beim DSMM-Heimspiel gezeigte starke Form und holte in Schmiden das beste Final-Ergebnis der letzten 10 Jahre.

Der Vormittag gehörte den Mädchen, einzige W13-Starterin des VfL war Eucheria Lenson, die mit 4,93 Metern im Weitsprung einstieg, mit 1,44 Metern im Hochsprung sowie 27 Metern im Ballwurf neue Bestleistungen erzielte und zum Abschluss 10,40 Sekunden über 75 Meter lief. Auch ihre Punktzahl von 1859 war neue Bestleistung, hiermit reihte sie sich auf Rang 12 ein.

Ein Platz vor ihr mit 1864 Punkten rangierte Noemi Vogrin von der Spvgg Holzgerlingen, die 5,03 Meter weit und 1,44 Meter hoch sprang, 28 Meter warf und 10,56 Sekunden lief. Ihre Vereinskameradin Lina Kammholz wurde noch 30. mit 1691 Punkten. Melinda Daylan durfte sich bei den W12 über Silber freuen, sie sprintete die 75 Meter in 10,73 Sekunden, warf den 200-Gramm-Ball auf 31,5 Meter und sprang 1,48 Meter hoch und 4,61 Meter weit, insgesamt ergaben sich 1856 Punkte.

Überraschung für Binder

Zur freudigen Überraschung von Trainer Robert Bernd Binder, der zu Anfang noch eine Null einer seiner Athletinnen im Weitsprung verkraften musste, ging es in der Mannschaftswertung für sein Team doch noch auf Rang 2 mit 5411 Punkten.

Auch für den VfL Sindelfingen durfte ein Mädchen bei den W12 zur Siegerehrung. Milena Fritsch blieb am Anfang mit 4,35 Metern im Weitsprung nur knapp unter ihrer Bestleistung, danach purzelten selbige. Durch 1,36 Meter im Hochsprung, 32 Meter im Ballwurf und 10,88 Sekunden im Sprint addierte sie 1742 Punkte, was für Rang 6 reichte. Als dritte in die Team-Wertung kam noch Alessia Kulikow, die sich mit 4,35 Metern im Weitsprung und 1,32 Metern im Hochsprung über Bestleistungen freuen durfte, zudem 11,28 Sekunden lief und den Ball 22,5 Meter warf. Zusammen ergaben ihre 1592 Punkte Rang 25, was die Sindelfinger Mädchen auf Platz 8 in der Team-Wertung brachte mit 5193 Punkten. Am Start für den VfL Sindelfingen waren noch Rebecca Spieß als 27. mit 1585 Punkten, die sich im Sprint auf 10,93 Sekunden verbesserte, sowie Klara Gaude, die auf Rang 43 mit 1447 Punkten keinen guten Tag erwischte, sich aber zumindest im Weitsprung auf 4,39 Meter steigerte. Die vier Jungs des VfL Sindelfingen erlebten dagegen einen tollen Nachmittag, jeder brachte von seinem Landesfinale mindestens eine Medaille nach Hause. Tammes Ripke konnte seinen 3. Platz vom Vorjahr bestätigen und holte auch bei den M13 Bronze. Es begann im Hochsprung mit einer Steigerung auf herausragende 1,64 Meter, über 75 Meter folgten 10,29 Sekunden, der Schlagball landete bei 39,5 Metern und zum Schluss gab es im Weitsprung noch eine Bestleistung mit 5,03 Metern.

Seine Mehrkampfleistung verbesserte er deutlich auf 1877 Punkte. Erfreut war auch sein Trainer Alexander Ott: „Tammes ist zur Zeit unheimlich fokussiert, dann kommen auch solche Leistungen dabei heraus.“ Ripkes M12-Kollegen wollten hier nicht nachstehen und konnten dessen Platzierung sogar noch toppen. Gold und Silber gingen nach Sindelfingen, Florian Reichl und Nils Haumann konnten sich mit 1679 bzw. 1656 Punkten klar vom Feld absetzen, Aaron Ott folgte auf Rang 5 mit 1532 Punkten. Im Hochsprung legte Reichl mit 1,44 Metern gleich die Messlatte für die Konkurrenz ziemlich hoch, Kollege Haumann folgte mit 1,40 Metern, Aaron Ott überquerte 1,36 Meter.

Bestleistungen im Ballwurf

Auch über die 75 Meter war Florian Reichl klar der Schnellste, die Uhr blieb nach Bestleistung von 10,35 Sekunden stehen. Nils Haumann erreichte das Ziel nach 10,66 Sekunden, Aaron Ott lief 11,43 Sekunden. Im Ballwurf landete Aaron Ott mit 43 Metern den weitesten Wurf der Konkurrenz, Nils Haumann und Florian Reichl lieferten hier mit 35,5 und 29 Metern jeweils Bestleistungen ab. Auch im Weitsprung kam die beste Leistung von einem VfL-Athleten, Florian Reichl kam im letzten Versuch auf 4,85 Meter, es folgte Nils Haumann mit Bestleistung von 4,69 Metern, Aaron Ott sprang 3,97 Meter. Was nach den Vorleistungen außer Reichweite schien, realisierte sich letztendlich doch, eine Medaille in der Mannschaftswertung und dies mit nur einem Athleten des älteren Jahrgangs.

Die Sindelfinger Jungs durften zum Schluss nochmals nach vorne treten und nahmen mit 5212 Punkten und deutlichem Vorsprung auf Rang 3 ihre Silbermedaillen entgegen. Die Trainer Alexander Ott und Jan Haumann unisono: „Wir sind sehr stolz auf diese Truppe, die Jungs haben toll gekämpft.“

Das erfolgreiche Sindelfinger Quartett: Tammes Ripke, Florian Reichl, Aaron Ott, Nils Haumann (von links). Bild: Burgstahler

erstellt von SZBZ-Hans-Jürgen Burgstahler