Sindelfinger Leichtathleten überzeugen bei süddeutscher Meisterschaft
  02.07.2013 •     Pressemitteilung

Als gutes Pflaster für den VfL Sindelfingen erwies sich am Wochenende Regensburg. Bei den süddeutschen Meisterschaften gewannen die Blau-Weißen jede Menge Medaillen. Eine Woche vor dem Höhepunkt deutsche Meisterschaften zeigten sich die VfL-Athleten in guter Form.

Zwei Wochen nach den deutschen Juniorenmeisterschaften und ihrem EM-Aus lief Sprinterin Eva Baur wie befreit auf. Die 21-Jährige gewann ihren 100-Meter-Vorlauf mit schnellen 11,84 Sekunden und war auch im 100-Meter-Finale nicht zu stoppen. In 11,87 Sekunden holte sie sich überlegen den Sieg. ?Wir haben in den letzten Wochen viel trainiert und alles hat ganz gut geklappt. Außerdem hat Eva nach der verpassten EM nun den Kopf frei. Wir schauen guten Mutes auf die nächste Woche?, sagte Trainer Sebastian Marcard.

In Abwesenheit von Nadine Hildebrand musste die Sindelfinger Damenstaffel zwar die favorisierten Münchnerinnen ziehen lassen, doch in der Besetzung Isabelle Hehr, Sabrina Lindenmayer, Eva Baur und Jennifer Hehr konnten sich die 46,93 Sekunden sehen lassen. Für den VfL Sindelfingen bedeutete das den süddeutschen Vizemeistertitel.

Noch besser machten es die VfL-Staffelmänner. Die liefen auf der Stadionrunde eine neue Bestleistung und waren von keinem Team zu schlagen. Patrick Saile, Benjamin Bartel, Romed Guischard und Stabhochspringer Florian Gaul holten in 41,57 Sekunden Gold.

Zu einem weiteren Podestplatz reichte es für 100-Meter-Sprinter Romed Guischard. Im Endlauf überraschte er mit einer neuen Bestleistung. 10,74 Sekunden war Guischard schnell, das brachte dem Athleten die Silbermedaille ein. Trotz, oder gerade wegen der schlechten Bedingungen. ?Romed rennt am liebsten im Regen, das war heute eine starke Leistung von ihm?, weiß Trainer Sebastian Marcard. Auch Geburtstagskind Benjamin Bartel war mit seiner Leistung zufrieden, auch wenn er denkbar knapp, um nur eine Hundertstel-Sekunde, Bronze verpasste und den undankbaren vierten Platz in 11,03 Sekunden belegte.

Über ihren schlechten Start ärgerte sich Hürdensprinterin Sabrina Lindenmayer. Im Vorlauf siegte sie noch mit 13,70 Sekunden, im Finale war die Münchnerin Christina Muckenthaler schneller. In einem knappen Rennen blieb Lindenmayer schließlich mit 13,709 Sekunden der Silberrang.

Bronze gab es für Joachim Krauth über die 1500-Meter-Strecke in 3:52,53 Minuten. Sieger des Laufs wurde Philipp Pflieger. Der gebürtige Sindelfinger gewann überlegen in 3:46,69 Minuten und nutzte den Heimbonus im Regensburger Stadion.