Sabrina Lindenmayer hat Luft nach oben
  02.02.2016 •     Pressemitteilung

Leichtathletik: Süddeutsche Meisterschaften im Glaspalast

Der Vizemeistertitel im Hürdensprint bei den süddeutschen Meisterschaften im Glaspalast ging an Nachwuchsmann Aleksandar Gacic. Der U18-Athlet präsentierte sich schon im Vorlauf in starker Form, im Finale legte er dann noch eine Schippe drauf und lief in 8,19 Sekunden ins Ziel. Nur der Offenburger Raphael Thoma war schneller. Danach durfte sich Gacic eine weitere Medaille umhängen lassen. Gemeinsam mit Max Behrendt, Maximilian Frohnmüller und Velten Schneider sicherte er sich die Bronzemedaille über die 4x200-Meter-Strecke. Bei 3:38,39 Minuten blieb die Uhr stehen.

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Im 1500-Meter-Lauf der Männer schlug Patrick Oehler zu: Der Mittelstreckler lief in 3:52,48 Minuten auf den dritten Platz hinter zwei starken Konkurrenten. Die Sindelfinger Bronzesammlung erweiterte auch Leo Lohre. Der Stabhochspringer schaffte es zum ersten Mal in dieser Hallensaison die Fünf-Meter-Marke zu überwinden und schwang sich auf exakt fünf Meter. Hinter Pascal Koehl und Jakob Köhler-Baumann bedeutete das Rang drei.

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Simon Bayer stieg in Sindelfingen in den Kugelstoßring. Hinter Vereinskamerad Tobias Dahm zeigte auch er eine gute Leistung. Nachdem Bayer in den letzten Monaten intensiv an seiner Drehstoßtechnik gearbeitet hat, fehlt nun noch die Wettkampferfahrung. In Sindelfingen reichten seine 17,30 Meter zur Bronzemedaille. „Ich bin zufrieden, obwohl ich weiß, dass ich noch viel mehr draufhabe“, so Bayer.

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Auch für Sabrina Lindenmayer blieb im Hürdenfinale der dritte Platz. Hinter dem spannenden Duell zwischen Trainingskameradin Nadine Hildebrand und Ricarda Lobe an der Spitze sicherte sich die Sindelfingerin mit Vorsprung auf das restliche Feld Bronze in 8,49 Sekunden. Doch nach der erfolgreichen Hallensaison 2015 mit Bronze bei den deutschen Hallenmeisterschaften will Lindenmayer mehr. „Bei Sabrina ist momentan etwas der Wurm drin. Sie läuft im Training mal Bestzeiten und dann wieder schlecht. Und in den Wettkämpfen läuft es nicht“, sagt Trainer Werner Späth. Er weiß aber auch: „Wir haben noch ein paar Wochen bis zu den deutschen Meisterschaften. Ich bin zuversichtlich, dass wir sie noch besser hinbekommen.“

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Eine Medaille war sein erklärtes Ziel, am Ende scheiterte er knapp: Velten Schneider war im 1500-Meter-Lauf der männlichen U18 lange auf einem guten Weg. Nachdem er sich zuerst im Hintergrund gehalten hatte, stürmte er nach vorne. „Ich bin 400 Meter vor Schluss nach vorne gegangen. Im Endeffekt habe ich mich damit aber ein bisschen übernommen“, sagt der Sindelfinger. Die letzten Meter waren dann schmerzhaft. „Ich denke der Grund dafür ist, dass ich am Anfang des Rennens zu weit hinten war und dadurch zu weite Wege hatte und nicht gleichmäßig laufen konnte.“ So blieb ihm mit 4:15,19 Minuten nur Platz vier.

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Doppelten Grund zur Freude hatte Alexander Schif. Der Viertelmeiler versucht sich schon seit zwei Wettkämpfen an der Norm für die deutschen Meisterschaften in Leipzig. Nun, beim dritten Versuch, klappte es endlich. Im 400-Meter-Finale drehte Schif voll auf und pulverisierte seine Bestleistung. Zum ersten Mal überhaupt unter dem Hallendach unterbot er die 49-Sekunden-Marke und das gleich deutlich. Nach 48,60 Sekunden erreichte der Sindelfinger Athlet das Ziel. In einem spannenden Kampf ergatterte er die Bronzemedaille.

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Ganz besonders freute sich Carsten Theurer über sein Vorlauf-Ergebnis über die 60-Meter-Strecke. Mit seinen 6,94 Sekunden hatte ein weiterer Sindelfinger Athlet die Norm für die deutschen Hallenmeisterschaften unterboten. Im 800-Meter-Finale der Männer landeten Hunter Ficenec und Leonard Baranski in 1:58,11 und 2:00,13 Minuten auf den Plätzen fünf und sechs.

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