Paukenschlag von Paul Specht
  14.10.2015 •     Pressemitteilung

Eine Einladung zum wlv-Talentsportfest ist das Ziel eines jeden 13-jährigen Leichtathleten in Württemberg, ist es doch ein Zeichen dafür, dass man zu den rund 100 talentiertesten Nachwuchsathleten des Landes zählt. Vom VfL Sindelfingen wurde gleich fünf Athleten des Jahrganges 2002 diese Ehre zuteil.

Auch 2 Jahre nach dem Umbau der Molly-Schauffele-Halle in Stuttgart treibt der Anblick insbesondere des neuen Kraftraums vor allem den Puls der Schüler immer noch nach oben. Das er auch dort bleibt, dafür sorgte dann nach der Begrüssung durch den wlv-Teamleiter-Nachwuchs Christian Hummel das bewährte Aufwärmprogramm durch den Deutschen Meister im 10-Kampf Rene Stauss. Anschliessend wartet auch beim nunmehr 9. Talentsportfest ein Test über 6 Disziplinen, welche die sportmotorischen Fähigkeiten auf die Probe stellen sollten. Für die Riege mit den VfL-Athleten begann diese Herausforderung mit den 40m Hürden, anschliessend der Weitsprung aus verkürztem Anlauf jeweils mit dem linken und rechten Bein, der Medizinballstoss, die 30m mit fliegendem Anlauf sowie der beidarmige Ballwurf. Danach ging es ins angrenzende Stadion, wo die sportliche Prüfung mit den 800m endete. Dies war auch die Paradedisziplin des einzigen Mädchens der VfL-Riege, nachdem Jaqueline Hamann aufgrund eines Schüleraustausches nicht dabei sein konnte. Pia Kohler konnte hier mit dem 12. Rang Ihre beste Platzziffer einfahren, fiel aber als Leichtgewicht in den Wurfdisziplinen eher ab und endete auf dem 29. Platz. Bei den Jungs hatte der VfL gleich drei Eisen im Feuer, Benjamin Fischer betreibt die erste Saison Leichtathletik und konnte sich bereits bei seinem dritten Wettkampf überhaupt durch starke 9,92 sek. über 75m für das Talentsportfest qualifizieren. Insofern waren die 30m fliegend mit Platzziffer 18 eher unter den Erwartungen, allerdings zeigte er mit 2,34 min. über 800m auch eine überraschend gute Ausdauerleistung und war auch bei den beiden Wurfdisziplinen unter den besten 10, was Ihn letztendlich auf einen guten 14. Rang brachte. Paul und Valentin Specht zeigten, obwohl nicht miteinander verwandt, durchaus ähnliche Veranlagungen. Beide im Mittelfeld, was Sprint und Weitsprung anbelangt, ebenso im Stoss des Medizinballs. Erstaunlicherweise aber beide im Vorderfeld beim Ballwurf, Valentin sogar auf Rang 4. Eine starke Diskrepanz zeigten Sie im abschliessenden 800m Lauf. Während Valentin im Mittelfeld rangierte, was Ihm in der Endabrechnung den 23. Platz eintrug, war Paul Specht hier nochmal voll in seinem Element. Er siegte in seinem Lauf, wurde insgesamt 2. und landete hierdurch knapp hinter dem Podest auf einem starken 9. Platz. Ebenfalls gut im Rennen waren die anderen Kreisvertreter, Ron Eckenbach von der Spvgg Holzgerlingen wurde guter 11., Axel Walz vom TSV Dagersheim 20., ein Rang dahinter landete Henri Stöckermann vom SV Nufringen. Lediglich Elena Bender von der Spvgg Renningen konnte Ihre Stärken nicht zum Tragen bringen und musste sich mit Rang 47 zufrieden geben. Nach dem Mittagessen gab es noch die Demo-Trainingseinheiten von u.a. der neuen Stützpunkttrainerin des Kreises Böblingen, Birgit Hamann, welche das Amt von Ihrer Vereinskollegin Aleksandra Gacic übernimmt. „Da ich beim VfL nun die U16 übernehme macht es Sinn das Stützpunkttraining bei mir zu integrieren. Wir werden durch unsere leistungsorientierte Gruppe ein gutes Klima für die Stützpunktathleten schaffen können.“ meinte die „Speedy“-Chefin. Einige der genannten jungen Athleten werden sicherlich in den nächsten Wochen noch Post vom wlv erhalten mit einer Einladung für die nächste Runde, die Sichtung an der Sportschule Albstadt.

erstellt von SZ/BZ