Nadine Hildebrand: Zürich das nächste Ziel
  19.08.2013 •     Pressemitteilung

Die Sindelfinger Hürdensprinterin Nadine Hildebrand verbesserte sich bei der Weltmeisterschaft in Moskau am Samstag im Halbfinale gegenüber dem Vorlauf um zwölf Hundertstelsekunden. Doch das Finale fand dennoch ohne sie statt. Nadine Hildebrand ist in der Vorschlussrunde über 100 Meter Hürden 13,04 Sekunden gelaufen. Eine etwas schnellere Zeit hätte sich die Deutsche Meisterin vom VfL Sindelfingen zwar gewünscht. Die für das Finale nötigen 12,78 Sekunden waren aber noch außer Reichweite. Für Nadine Hildebrand ist nach dem Halbfinale Endstation Ihre Reaktionszeit war im Halbfinale mit 0,225 Sekunden die schwächste der acht Athletinnen ?anders als im Vorlauf. Das Rennen selbst von Nadine Hildebrand war dann in Ordnung. Für eine Zeit unter 13 Sekunden reichte es aber nicht mehr ganz: 13,04 Sekunden. Damit reiht sie sich auf Rang 16 der Welt ein. Ein Ergebnis bei der ersten WM, auf dem man aufbauen kann. Im Kampf um Gold versprachen die Halbfinals Hochspannung: Brianna Rollins (USA) lief locker und leicht zu 12,54 Sekunden, Titelverteidigerin Sally Pearson (Australien) war anschließend in 12,50 Sekunden noch einen Tick schneller. Cindy Billaud (Frankreich) schaffte in 12,78 Sekunden als Achte noch den Sprung ins Finale. Nur bei der WM in Berlin 2009 war in der WM-Geschichte dafür eine schnellere Zeit nötig. ?Für die erste WM ist der sechste Platz im Halbfinale nicht schlecht. Aber das Rennen habe ich mir anders vorgestellt. Durch diese mega-schlechte Startreaktion habe ich fast ein Zehntel im Block liegen lassen. Das ist sehr ärgerlich?, so Nadine Hildebrand. Die Sindelfingerin wagte in der russischen Hauptstadt schon mal einen Blick nach vorne. ?Ich brauche insgesamt ein höheres Niveau. 13,04 ist die Zeit, die ich ständig gelaufen bin. Die auch mit kleinen Fehlern noch möglich ist. Wer im Finale stehen will, muss dann immer noch 12,85 laufen. Für mich ist das momentan noch das Beste, was ich kann. Auch mit einer guten Startreaktion ist noch deutlich etwas zur ersten Hürde drin.? Das größte Potenzial sieht die Sindelfingerin in der Sprint-Geschwindigkeit. ?Nächstes Jahr bei der EM ist Zürich fast ein Heimspiel. Das Stadion ist Wahnsinn. Ich hoffe, dass es dort fürs Finale reicht?, so Nadine Hildebrand.