Lars Böttinger packt den Hammer aus
  11.02.2015 •     Pressemitteilung

Vor drei Wochen konnte der Sindelfinger Leichtathletik-Nachwuchs U16 beim zweiten Teil seiner Württembergischen Meisterschaften im heimischen Glaspalast vier Medaillen einfahren. Auch letzten Samstag beim Hauptteil in der Ulmer Messehalle stimmte das Leistungsbild, wenngleich nur noch eine weitere Medaille hinzukam.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung setzte Max Behrendt seinen ersten Versuch im Weitsprung auf 6,07 Meter, was die Bronzemedaille bedeutete. Allerdings passte sich nach dem Wettkampf seine Stimmung den Temperaturen in der Messehalle an. Da wegen Beschwerden im Oberschenkel weitere Starts zu riskant gewesen wären, musste er seine Chancen über 60 Meter und im Kugelstoßen begraben.

Überraschenderweise stand dennoch ein Sindelfinger im Endlauf der M15 über 60 Meter. Lars Böttinger, vergangenes Jahr Deutschlands bester Hammerwerfer seines Alters, stürmte in 7,74 Sekunden ins Finale und erreichte dort mit 7,79 Sekunden den fünften Platz. Auch im Kugelstoßen konnte er sich um über einen halben Meter verbessern und wurde mit 12,95 Metern im letzten Versuch noch auf Rang vier verdrängt. Trainerin Aleksandra Gacic freute sich dennoch:“Lars hat sich heute sehr gut präsentiert, dass es zu keiner Medaille gereicht hat trübt seine Leistung nicht.“

Bei den Mädchen W14 brachte der VfL drei Athletinnen an den Start, von denen Susanne Ernst das größte Pensum zu absolvieren hatte. Zunächst konnte sie sich im B-Finale über 60 Meter auf 8,53 Sekunden steigern. Danach ging es ohne Pause zum Hochsprung, auch hier gekrönt von einer neuen Bestleistung von 1,51 Metern, was Rang fünf bedeutete. Der Zeitplan ließ ihr auch zum Vorlauf über 60-Meter-Hürden kaum Pause, hier konnte sie dann ihre Vorleistungen nicht mehr umsetzen.

Dafür sprang eine andere Sindelfingerin in die Bresche. Kim Bödi verbesserte sich um eine halbe Sekunde auf 10,08 Sekunden und hatte damit einen Finalplatz erobert. Hier belegte sie nach einem Strauchler an der zweiten Hürde mit 10,51 Sekunden den siebten Platz. Auch Franziska Lang lief erstmals unter elf Sekunden und brachte es auf 10,85 Sekunden.

Aleksandra Gacic zog ein positives Fazit:“Für Susanne war die Pause zu den Hürden zu kurz und beim Weitsprung danach war Sie dann komplett platt, aber zwei Bestleistungen über 60m und im Hochsprung ist ok. Auch Kim und Franziska haben sich sehr gut über die Hürden präsentiert.“

Bei den W14 war auch der TSV Dagersheim stark vertreten. Emely-Sue Rudolph steigerte sich im Hochsprung um 13 Zentimeter auf nunmehr 1,63 Meter. Das reichte für die Bronzemedaille. Julia Pusskeiler hatte dagegen keinen guten Vorlauf über die 60- Meter-Hürden, es reichte nur zum B-Finale, wo sie mit 9,64 Sekunden allerdings ihr Potenzial zeigte. Auch Nele Tacke war über 60 Meter Hürden am Start. 10,90 Sekunden war ihre Zeit und somit eine deutliche Verbesserung zu dem letzten Lauf. Im B-Finale lief Julia Pusskeiler die 60 Meter flach in 8,47 Sekunden.

Bei den M14 trat Luca Jakob an und zeigte im Stabhochsprung starke 3,50 Meter. Damit holte er souverän den Meistertitel. Zudem wurde er noch Fünfter über 60 MeterHürden in 9,79 Sekunden.

Die Spvgg Renningen schickte bei den M15 zwei Talente ins Rennen, Henrik Herrmann durfte sich im Hochsprung über die Silbermedaille mit 1,69 Meter freuen und Kevin Pina Wilhelm wurde jeweils Sechster im Kugelstoßen mit 12,45 Metern und im Weitsprung mit 5,19 Metern.

erstellt von szbz.de