Jonas Kolzau macht es spannend
  03.06.2014 •     Pressemitteilung

Eine lange Anfahrt für die langen Staffeln gab es für die VfL-Mittelstreckler aller Altersklassen zu bewältigen, die nach Müllheim im Rheintal anreisen mussten, um bei idealen äusseren Bedingungen im beschaulichen Eichwaldstadion Ihre Landesmeister zu ermitteln. Es sah dabei lange Zeit so aus, als müsse man sich beim VfL mit „Blechmedaillen“ begnügen, doch ein guter Schluss ziert alles.

Um die württembergischen Titel ging es für die U14 Staffeln über 3x800m. Für die Jungs startete Paul Specht, der auf Rang 3 in Kontakt zur Führung liegend an Finn Roller übergab. Trotz starken Einsatzes hatte dieser bei der Übergabe an Mark Bachner einen Rang verloren. Bachner lief die Lücke zu, überlief seinen Gegner vom LV Pliezhausen, wurde nochmals überholt und konnte dann trotz starkem Finish seinen Konkurrenten nicht mehr einholen, nach 7,58,56 min. blieb das VfL-Trio nur um 0,08 sek. hinter Bronze zurück. Bei den Mädchen startete Pia Kohler, die dem Tempo der Führenden nicht ganz folgen konnte und als Fünfte an Susanne Ernst übergab. Diese hielt den Platz bis Sie auf der Zielgeraden noch einen Rang einbüsste. Kim Bödi startete eine furiose Aufholjagd, lief an die Drittplatzierte Läuferin heran, konnte aber im Endspurt nicht mehr aufholen, auch hier blieb es bei Platz 4 in starken 7,51,58 min. „Ich habe in der ersten Runde überdreht, sonst hätte es vielleicht gereicht“ meinte die 12-jährige. Bei den U20, die im Rahmen der Baden-Württembergischen Meisterschaften die 3x1000m liefen ging es primär um die Quali-Norm für die Deutschen Jugend-Meisterschaften, die bei 8,02 min. liegt. Für die drei VfL-Athleten Joshua Sperrle, Konrad Schönberger, die beide noch der U18 angehören sowie Tobias Kocholl, der nach Achillessehnenproblemen noch Trainingsrückstand aufwies war allerdings nicht mehr drin als 8,24,07 min., auch hier blieb nur der 4. Rang. Auch bei den Männern waren die Voraussetzungen nicht optimal, musste doch auf Johannes Bergdolt und Patrick Oehler verzichtet werden. Kuriosum am Rande, dass Martin Diebold eine Zeitplanänderung nicht mitbekam, daher erst 15 min. vor dem Start eintraf und somit „aus der kalten Hose“ antreten musste. Doch die Langstreckler Simon Dörflinger und Martin Diebold machten einen guten Job und schickten Jonas Kolzau mit etwas Vorsprung als Zweiten ins Rennen. „Ich hatte heute nicht meinen besten Tag, konnte den Vorsprung aber gerade so ins Ziel retten.“ meinte der 20-jährige. Nach 7,46,09 min. blieb eine halbe Sekunde Vorsprung auf die LV Pliezhausen und somit die erhoffte Silbermedaille für den VfL.

erstellt von Buggi