Hürde 10 kostet die Medaille
  22.07.2019 •     Wettkampf Pressemitteilung

Die letzte der zehn Hürden im EM-Finale im schwedischen Boras kostete den Sindelfinger Stefan Volzer eine Medaille. Der 18-Jährige musste sich deshalb in 13,75 Sekunden mit Platz fünf zufriedengeben. Seine Zeit aus dem Halbfinale hätte für Bronze gereicht.

In der Vorschluss-Runde hatte der Sindelfinger ein starkes Rennen gezeigt. Mit einem entschlossenen Finish stürmte Stefan Volzer nach 13,63 Sekunden als Erster ins Ziel. Damit ließ er die beiden Franzosen Jeanice Laviolette und Kenny Fletcher hinter sich.

Schneller als Stefan Volzer war nur das Sieger-Duo des zweiten Halbfinals. Der Brite Joshua Zeller setzte sich in 13,41 Sekunden vor dem Spanier Enrique Llopisn durch. Stefan Volzer ging als Mitfavorit in das Finale und bis zur zehnten Hürde sah es auch nach einer Medaille für den Sindelfinger aus. Doch er strauchelte und landete mit seinen 13,75 Sekunden nur auf Rang fünf. Es gewann der Brite Joshua Zeller in 13,39 Sekunden vor dem Niederländer Mark Heiden in 13,58 Sekunden und dem Franzosen Paul Chabauty in 13,64 Sekunden.

„Der Ausgang des Rennens war ein bisschen ärgerlich, weil ich an der letzten Hürde hängen geblieben bin. Vielleicht wollte ich zu viel. Mit meinen Zeiten aus dem Vorlauf und dem Halbfinale hätte es für eine Medaille gereicht. Aber das sind Hürden, da kann immer etwas passieren“, sagt Stefan Volzer.

Heute fliegt der 18-Jährige mit dem deutschen Tross wieder zurück nach Deutschland. „Wir haben ihn zu unserem Sommerfest am Dienstagabend ins Floschenstadion eingeladen und hoffen, dass er auch kommt“, sagt Barbara Erath, Geschäftsführerin der Sindelfinger Leichtathletik-Abteilung.