Hildebrand löst ihr EM-Ticket
  04.06.2014 •     Pressemitteilung

Für einen Knaller sorgte Hürdensprinterin Nadine Hildebrand. In ihrem ersten Wettkampf in der Spezialdisziplin gab es einen starken Einstand. So schnell war Hildebrand noch nie in die Saison gestartet. Im Vorlauf auf der schnellen Weinheimer Bahn setzte sich die Sindelfingerin gegen Pamela Dutkiewicz durch und siegte überlegen in 13,04 Sekunden. Im Finale setzte Nadine Hildebrand noch einmal etwas drauf und konnte sich deutlich steigern. Nach schnellen 12,93 Sekunden stürmte sie ins Ziel und knackte bereits auf Anhieb die Qualifikationsnorm für die Europameisterschaften.

„Ich hatte natürlich gehofft, die Norm zu laufen, allerdings dachte ich eher an knappe 13 Sekunden“, sagt Hildebrand, die nun schon zu Saisonbeginn nicht mehr weit weg ist von ihrer Bestleistung aus dem letzten Jahr. „Ich bin sehr erleichtert, dass ich die Norm jetzt schon habe und nicht mehr hinterher rennen muss. Sabrina Lindenmayer steigerte im Finale ihre Bestleistung auf 13,43 Sekunden und wurde Vierte. Eva Baur siegte in Weinheim im B-Finale über die 100 Meter und lief 11,69 Sekunden - ihre zweitschnellste je gelaufene Zeit.

Eine Bestleistung stellte Tamara Seer auf. Sie sprintete nach 11,78 Sekunden ins Ziel und knackte ihre nunmehr schon drei Jahre alte Bestmarke. Über die 200-Meter-Strecke steigerte sich Seer nach dem Wettkampf in Bönnigheim noch einmal deutlich und war 24,01 Sekunden schnell.

Auch die Männer waren schnell unterwegs. Ins 100-Meter-C-Finale lief Junior Johannes Wiesner und war als Dritter 10,75 Sekunden schnell. Romed Guischard verpasste mit seinen 10,84 Sekunden (bei 1,3m Gegenwind) aus dem Vorlauf das Finale knapp. Benjamin Bartel (10,98) und Carsten Theurer (10,83) steigerten ihre Bestleistungen.

Siegreich war die 4x100-Meter-Staffel der Blau-Weißen. Moritz Berger, Johannes Wiesner, Benjamin Bartel und Romed Guischard liefen 41,11 Sekunden schnell. Fabian Sterzing belegte, bei schwierigen Windbedingungen, über die 400 Meter den siebten Platz in 49,57 Sekunden und blieb damit nur knapp über seinem Hausrekord.

Ein spannendes Rennen war das 100-Meter-Finale der männlichen Jugend U20. Mittendrin der Sindelfinger Sebastian Neumann, der sich mit seinen 10,79 Sekunden vom Vorlauf qualifiziert hatte. Nach seinem Rekord-Sprint bei den baden-württembergischen Meisterschaften am letzten Wochenende drehte Neumann erneut voll auf. Seite an Seite mit den deutschen Spitzenleuten steigerte sich Neumann auf 10,61 Sekunden (bei unzulässigem Wind) und landete mit seiner Zeit nur einen Hauch hinter der weiteren Konkurrenz auf dem sechsten Platz. Außerdem trat Neumann mit der zweiten deutschen Staffel an und trug das Staffelholz als Schlussmann nach 40,85 Sekunden ins Ziel. „Das waren alles super Läufe und ich konnte meine Form bestätigen“, sagt Neumann, der in dieser Woche zu einem Lehrgang der deutschen Nationalstaffel in Regensburg eingeladen ist. Schnell unterwegs war auch die Sindelfinger Frauenstaffel. Sabrina Lindenmayer, Tamara Seer, Eva Baur und Janina Dums sprinteten in 45,99 Sekunden ins Ziel.

Beim Sportfest in Stuttgart war U14-Mann Max Behrendt über die 100 Meter 11,97 Sekunden schnell, im Weitsprung siegte er mit starken 5,88 Metern. Deniz Almas lief über die 200 Meter zum Sieg in 22,50 Sekunden, Carsten Theurer sprintete im 100-Meter-Finale mit 10,91 Sekunden auf Platz zwei, Dritter wurde Romed Guischard (10,97). Silber gab es über die 200 Meter der Männer für Benjamin Bartel (22,57), Bronze für Bastian Mayer (23,55). Platz drei über 100 Meter sicherte sich Romy Rudisile (12,93 s). Das 100-Meter-Finale der Frauen dominierte Tamara Seer (12,10), Zweite wurde sie über die 200 Meter (24,38).

Nach Kreuzlingen reiste Eric Bundschuh und siegte dort vier Mal. Eine neue Bestleistung gab es im Kugelstoßen der U18 mit 18,65 Metern. In Rechberghausen stieß Tobias Dahm seine Kugel 18,61 Meter weit, Artur Hoppe kam auf 18,12 Meter. Simon Bayer versuchte sich ebenfalls mit der Männerkugel und erzielte beachtliche 16,16 Meter. Im Stabhochsprungwettkampf der Männer flog Florian Gaul über 5,15 Meter. Fabian Schulze erzielte 5,05 Meter. Bei den Frauen überquerte Joana Kraft 4,20 Meter.

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