Edelmetall für Salzer und Gaul
  20.06.2013 •     Pressemitteilung

Mit Michael Salzer und Florian Gaul kehrten zwei strahlende Medaillengewinner des VfL Sindelfingen von den deutschen Juniorenmeisterschaften in Göttingen zurück. Victoria von Eynatten und Eva Baur hatten weniger Glück.

Hochspannung war im Diskuswurf der Junioren garantiert, hier lagen die Bestweiten nach Meldeliste eng zusammen, und wie es sich schon angekündigt hatte, trugen Michael Salzer, David Wrobel, Sebastian Scheffel und Benedikt Stienen einen spannenden Vierkampf aus.

Der Sindelfinger Michael Salzer begann mäßig. Der 21-Jährige, der sein Wettkampfgerät in dieser Saison schon mehrfach jenseits der 60-Meter-Marke befördert hatte, ließ den Diskus knapp 55 Meter weit fliegen, einzig David Wrobel konnte im ersten Durchgang die 55 Meter knacken. Im zweiten Versuch steigerte sich Salzer beträchtlich. Mit 57,90 Metern ließ er sich in die Ergebnislisten eintragen. An diese Weite kam im gesamten Wettkampfverlauf kein Athlet mehr heran.

Am Ende durfte sich Michael Salzer über seinen ersten deutschen Juniorenmeistertitel und die gelungene Qualifikation für die U23-Europameisterschaften in Tampere freuen. Nur 38 Zentimeter hinter Salzer belegte David Wrobel mit 57,52 Meter Rang zwei.

Im Stabhochsprung der Frauen scheiterte Victoria von Eynatten an ihrer Einstiegshöhe. Die 4,00 Meter konnte sie in drei Versuchen nicht bezwingen. Nun muss die Sindelfingerin ihre Hoffnungen auf die Junioren-EM begraben.

Hoch hinaus schwang sich stattdessen der zweite Sindelfinger Stabartist. Florian Gaul übersprang im zweiten Versuch 5,40 Meter und probierte sich dann an den 5,45 Metern und scheiterte. Im Kampf um die Goldmedaille ließ er für seine beiden verbleibenden Versuche 5,50 Meter auflegen, riss die Latte aber ebenfalls. Dennoch sprang nur Daniel Clemens höher und Florian Gaul sicherte sich die Silbermedaille und den deutschen Junioren-Vizemeistertitel.

Das Finale über 100 Meter erreichte Sprinterin Eva Baur, dort steigerte sie sich sogar auf 11,97 Sekunden, musste sich aber mit Platz acht zufriedengeben. Im Vorlauf schied die letztjährige deutsche Meisterin über die 200-Meter-Distanz über die halbe Stadionrunde am Sonntag aus.

Nach einem chaotischen Kugelstoßwettbewerb sicherte sich Markus Reichle beim Wiederholungswettkampf einen guten fünften Platz mit 15,88 Metern.