DSMM-Finalqualifikation im Nachklapp
  03.08.2016 •     Pressemitteilung

Da dem Sindelfinger Leichtathletik-Nachwuchs U16 bei der regionalen Vorausscheidung zum Landesfinale der Deutschen Schüler-Mannschaftsmeisterschaften eine Terminkollision in Gestalt der Württembergischen Mehrkampf-Meisterschaften im Wege stand organisierte VfL-Vorstand Dieter Locher mit Trainerin Birgit Hamann letzten Dienstag im Vorfeld des Abteilungs-Sommerfests eine Nachholmöglichkeit, zu aller Zufriedenheit auch mit dem gewünschten Erfolg.

„Seit kurzer Zeit genehmigt der wlv in solchen Situationen auch Einzeldurchgänge“ wusste der VfL-Veranstaltungsmanager und stellte den Jugendlichen ein straffes 3 Stunden Programm hin. Gleich zu Beginn zeigten die jungen Sindelfinger im Hochsprung starke Leistungen, Nina Nawroth überquerte 1,48 Meter, Jacqueline Hamann gelang mit 1,52 Meter sogar eine neue Bestleistung ebenso wie bei den Jungs Manuel Krebs mit 1,68 und Valentin Specht mit 1,64 Metern. Nicht ganz so rund lief es beim Weitsprung, hier kamen Benjamin Fischer mit 4,55 Meter und Mark Bachner mit 4,06 Meter in die Wertung. Bei den Mädchen punktete Nina Nawroth mit 4,90 Meter und die noch dem Jahrgang 2003 angehörende Sophia Stähle mit 4,58 Meter. Beim Kugelstossen durfte sich Kim Bödi über Bestleistung mit 8,69 Meter freuen, Jacqueline Hamann steuerte 8,30 Meter bei, bei den Jungs stiess Manuel Krebs 10,67 Meter und Maximilian Hörmann in seiner Wettkampfpremiere 6,87 Meter. Starke Vorstellung des VfL-Nachwuchses beim Speerwurf, Nina Nawroth schleuderte das Wurfgerät auf 36,17 Meter, musste danach allerdings verletzt passen, Jacqueline Hamann kam auf 29,56 Meter, bei den Jungs gab es eine Bestleistung durch Paul Specht mit 35,27 Meter, Manuel Krebs warf 32,45 Meter. Die 4x100 Meter Staffel konnten die Jungs in Bestbesetzung mit Benjamin Fischer, Paul und Valentin Specht sowie Manuel Krebs bestreiten und überzeugten mit 48,20 Sekunden, bei den Mädchen musste Sophia Stähle einspringen, Pia Kohler, Kim Bödi und Jacqueline Hamann brachten den Stab nach 52,00 Sekunden ins Ziel. Spannung über die 80 Meter Hürden, denn Benjamin Fischer und Valentin Specht mussten durchkommen, um die Chancen auf die Finalteilnahme zu wahren. Sie taten es im Gleichklang in jeweils 12,39 Sekunden, bei den Mädchen benötigten Kim Bödi 13,40 und Pia Kohler 13,43 Sekunden. Die anschliessenden 100 Meter gab es in fast identischer Besetzung, hier punkteten Benjamin Fischer mit 12,16 und Valentin Specht mit 13,32 Sekunden. Bei den Mädchen eine weitere Premiere für Sophia Stähle, die Sie in 13,68 Sekunden gut meisterte, knapp gefolgt von Pia Kohler mit 13,71 Sekunden. Zum Abschluss die 800 Meter, wo Kim Bödi ihre Qualitäten voll ausspielen konnte und in Bestzeit von 2,19,26 Minuten durchs Ziel eilte, in die Wertung kam wieder ein Mädchen des Jahrgangs 2003, Luca Bialdyga, auch für Sie waren 2,39,92 Minuten Bestleistung. Bei den Jungs blieb Paul Specht erstmals unter 2,10 Minuten, für seine 2,09,41 Minuten bekam er sogar einen Hasen vorgespannt, die zweite Zeit steuerte Mark Bachner mit 2,37,18 Minuten bei. Hier kam auch noch Finn Roller zum Einsatz, der 2,40,21 Minuten benötigte. Letztendlich, trotz aller personellen Engpässe durfte sich der Sindelfinger U16-Nachwuchs darüber freuen, dass es beide Teams ins Württembergische DSMM-Finale geschafft haben, die Jungs mit 8127 Punkten und die Mädchen mit 8094 Punkten. Gerne der Einladung gefolgt ist auch das Mädchen-Team der Startgemeinschaft Schönbuch-Nord, welche mit 7676 Punkten allerdings nicht die Qualifikation geschafft haben. Dennoch gab es auch hier gute Leistungen, vor allem die Dagersheimerin Julia Pusskeiler wusste über 80 Meter Hürden zu überzeugen, Ihre 12,20 Sekunden bedeuten nach mehreren knapp gescheiterten Versuchen exakt die Norm für die Deutschen Meisterschaften U16. Ebenfalls gut Ihre 32,20 Meter im Speerwurf sowie die 10,25 Meter Ihrer Vereinskameradin Emely-Sue Rudolf im Kugelstossen. Den DSMM geschuldet traten bei den regionalen Meisterschaften am Wochenende zuvor in Winnenden nur zwei Teilnehmerinnen des VfL an, diese allerdings höchst erfolgreich. Pia Kohler holte die Silbermedaille über 80 Meter Hürden in Bestzeit von 13,37 Sekunden und Nina Nawroth brachte das Kunststück fertig, bei allen 4 Disziplinen, in denen Sie antrat die Goldmedaille abzuholen. Die Kugel stiess Sie auf 9,88 Meter, Ihr Speer flog auf 35,85 Meter und jeweils Bestleistung gab es im Diskuswurf mit 28,33 Meter und im Weitsprung mit 5,26 Meter.

erstellt von Buggi