Die starke Serie des Tobias Dahm
  03.02.2015 •     Pressemitteilung

Leichtathletik: Der Sindelfinger Kugelstoßer hetzt zurzeit von Wettkampf zu Wettkampf

Einen wahren Wettkampf-Marathon hat Kugelstoßer Tobias Dahm hinter sich. Der 27-Jährige nahm erst am Meeting in Düsseldorf teil, ehe er weiter nach Karlsruhe und am Sonntag dann nach Rochlitz reiste. Heraus kam eine solide Wettkampf-Serie, der ganz große Ausreißer nach oben fehlte aber, auch an seine Hallenbestleistung kam Dahm nicht mehr heran.

Nur zwei Stöße lies der Kugelstoßer beim PDS Bank Meeting in Düsseldorf messen. Mit dem dritten Versuch stellte er seine Tagesbestweite auf. Knapp über der 19-Meter-Marke, bei 19,01 Metern landete die 7,26-Kilogramm-Kugel, es reichte in einem starken Feld auf Platz sechs.

Wenige Tage später in Karlsruhe dann gelang Dahm ein starker Wettkampf. Alle fünf gültigen Stöße landeten jenseits der 19-Meter-Marke, der weiteste wurde mit 19,24 Metern gemessen, eine tolle Serie, doch Dahm hatte sich mehr erhofft, wollte er doch die Norm für die Hallen-Europameisterschaften von 19,50 Metern bestätigen.

Beim vierten Wettkampf innerhalb einer Woche trat der Sindelfinger dann in Rochlitz an. Spätestens beim Blick auf diese Ergebnisliste möchte man meinen, Dahm habe sich jetzt vollkommen auf die 19-Meter-Marke eingeschossen. Wieder landeten fünf Stöße im selben Bereich, die Tagesbestweite ist mit 19,23 Meter fast identisch mit der von Karlsruhe, erneut musste sich Dahm mit einem Platz hinter Neubrandenburger Christian Jagusch begnügen.

Ebenfalls in Karlsruhe am Start war Hürdensprinterin Sabrina Lindenmayer. Sie startete im ersten Zeitvorlauf und lief als Fünfte nach 8,46 Sekunden ins Ziel.

Ein weiterer Sindelfinger war beim Karlsruher Jugend-Cup am Start und durfte erstmals vor großer Kulisse laufen. Julian Müller startete im 1000-Meter-Lauf der U18 und zeigte ein solides Rennen. Nach 2:45,70 Minuten kam er als Fünfter ins Ziel. „Er hat seine Sache gut gemacht, es war etwas ganz Neues für ihn, vor so vielen Zuschauern zu laufen“, sagt Trainer Harald Olbrich. In der U23 trat Jonas Kolzau im 800-Meter-Rennen an, er war 1:57,50 Sekunden schnell.

Für ein tolles 800-Meter-Rennen und eine schnelle Zeit sorgte Patrick Oehler, der schon seit einigen Jahren die Gelegenheit in Wien nutzt, um ein flottes Hallenrennen zu absolvieren. Beim Indoor Track&Field Vienna Meeting war es wieder so weit, der Sindelfinger war mit großen Erwartungen angereist und zeigte ein starkes Rennen. Nach schnellem Beginn griff Oehler zwar zu früh an und fiel dann wieder nach hinten, doch im zweiten Versuch gelang der Schlussspurt.

Bei 1:48,76 Minuten blieb die Zeitmessanlage stehen, das ist die zweitschnellste Zeit, die Patrick Oehler in der Halle je gelaufen ist, schneller war er nur im letzten Jahr, ebenfalls in Wien mit 1:47,93 Minuten. „Das war ein gutes Rennen, aber das geht noch schneller“, sagt Trainer Olbrich.

Auch Patrick Oehler will noch schnellere Zeiten laufen, vielleicht schon am kommenden Samstag in Gent. „Das war erst mein zweites Rennen, ich hoffe noch auf eine Steigerung“, sagt der Mittelstreckler. Auch so ist Oehler bereits deutsche Spitze, nur Robin Schembera ist in diesem Jahr schon schneller gelaufen, der Sindelfinger nimmt Platz zwei in der deutschen Bestenliste ein.

erstellt von szbz.de