Die Medaillenhamster tragen Blau-Weiß
  26.01.2016 •     Pressemitteilung

Bei den baden-württembergischen Meisterschaften der Leichtathleten in Karlsruhe sammelten die Athleten des VfL Sindelfingen nicht nur eine Menge Goldmedaillen, sondern auch silberne und bronzene.

Der Vizemeistertitel über die 400-Meter-Strecke ging an Alexander Schif. Im Duell mit dem Crailsheimer Pascal Franke zog er zwar den Kürzeren, über die Silbermedaille und seine neue Bestzeit von 49,24 Sekunden konnte er sich aber freuen. Weit ist es nicht mehr bis zur Norm der deutschen Hallenmeisterschaften. „Ich hatte mir vorgenommen etwa eine halbe Sekunde schneller zu laufen als beim Meeting in Sindelfingen. Das hat perfekt funktioniert“, sagt Schif. Auf Platz vier über die zwei Hallenrunden landete 400-Meter-Ass Yannik Frers, der 50,01 Sekunden schnell war. Auch er konnte seine Hallenbestleistung deutlich verbessern.

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Die Platzierungen von Patrick Oehler ließen am Wochenende an eine verkehrte Welt denken. Sonst ist der Sindelfinger immer über die 800-Meter-Strecke pfeilschnell unterwegs. 1500-Meter-Läufe dienen ihm eher zu Trainingszwecken. Nun gab es Gold über die siebeneinhalb Hallenrunden, über die 800 Meter aber nur Platz vier in 1:52,97 Minuten. „Vielleicht laufe ich öfter die 1500 Meter. Da hat man einfach mehr Möglichkeiten, wenn das Tempo nicht so hoch ist“, zieht Oehler sein Fazit. Platz drei über die 1500 Meter ging an einen weiteren Sindelfinger. Bastian Franz spürte noch das Training in den Knochen, war aber dennoch 3:59,20 Minuten schnell.

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Luis Haidt über die 400-Meter-Strecke der U20. Der Nachwuchs-Mann war 51,41 Sekunden schnell und lief damit zur Bronzemedaille. Neuzugang Leon Baranski schaffte Platz drei im 1500-Meter-Lauf der U20. Er war 4:19,83 Minuten schnell. Knapp das Podium verpasste Nico Hamann über die 60-Meter-Hürden. Er kam nach 8,69 Sekunden ins Ziel und musste sich mit Platz vier zufrieden geben.

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Eric Bundschuh schaffte es zwar nicht sich im Kugelstoßring den Sieg zu sichern, ihm gelangen aber immerhin zwei gültige Stöße über die 17-Meter-Marke. Der weiteste wurde mit 17,37 Metern gemessen. Das brachte Bundschuh die Silbermedaille hinter dem mit einem Stoß über die 19-Meter-Marke dominierenden Cedric Trinemeier ein. Silber gewann auch Hunter Ferenec in der U20 über die 3000 Meter. Er war 9:07,36 Minuten schnell.

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Eine weitere Silbermedaille ging an Sabrina Lindenmayer, die in ihrer Paradedisziplin, dem 60-Meter-Hürdenlauf, unterwegs war. Ihre Zeit von 8,46 Sekunden reichte zum Vizemeistertitel. Nicht zum erhofften Sprung über die Vier-Meter-Marke kam es für Marie-Sophie Hindermann. Der Sindelfinger Neuzugang schwang sich über 3,85 Meter und gewann Silber. Ohne gültigen Versuch bei ihrer Anfangshöhe von 4,20 Metern blieb die zweite Sindelfingerin Martina Schultze.

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Endlich hat er die Norm für die deutschen Hallenmeisterschaften: Romed Guischard schaffte es im 60-Meter-Finale die ersehnte Zeit zu sprinten und kann nun das größte Saisonziel im dritten Wettkampf abhaken. Mit seinen 6,94 Sekunden belegte er außerdem im Männerfeld Platz fünf. Die Silbermedaille im Stabhochsprung der Männer ging an Leo Lohre. Vierter im Kugelstoßwettkampf der Männer wurde Simon Bayer (Bild: Drechsel) mit 16,85 Metern. In seinem ersten Juniorenjahr mit neuem Kugelgewicht muss der Sindelfinger noch viele Erfahrungen sammeln. „Leider konnte ich nicht umsetzen, was ich alles im Training gelernt habe. Weil ich mitten im Aufbau bin, ist das aber nicht schlimm. Ich denke, dass mir einfach die Praxis im Wettkampf fehlt“, sagt Bayer.

erstellt von szbz.de