Deutsche Seniorenmeisterschaften Mönchengladbach
  16.07.2013 •     Pressemitteilung

Reinhard Michelchen hat die Erlebnisse der Sindelfinger "Oldies" bei Ihrer DM in Mönchengladbach zusammengefasst.

1377 Teilnehmer/innen waren insgesamt gelistet. Unter Ihnen waren auch einige ehemalige Spitzenathleten und Olympiateilnehmer.

Erstmals war auch Holger Blume bei den Deutschen Senioren Meisterschaften über 100 und 200 Meter in der Klasse M40 gemeldet. Dass die Trauben bei solchen Veranstaltungen recht hoch hängen, musste der schnelle Berliner (vor 12 Jahren lief er noch 10,25s) schnell erkennen. Dass er mit den 11,70s und Platz 3 nicht absolut zufrieden war, hat er mir nach dem Lauf gesagt.

Aber auch Sindelfingen war mit einer schlagkräftigen Truppe angereist. Die Teilnehmer waren:

Antonios Kontos :

Samstag bei bestem Leichtathletikwetter und herrlichem Sonnenschein reichten 47,45m für die erste Silbermedaille. Damit kam er dicht an seine Meldeleistung heran und stand zufrieden auf dem Podest.

Ernst Litau:

Etwas unsicher nach dem Vorlauf ging es im Endlauf nach einem super Start mit 12,47s direkt aufs Podest. Bronze war der Lohn. Das Bein zwackte ein wenig. Also wurden sicherheitshalber die 400m gestrichen. Dass die Entscheidung richtig war, zeigte sich am zweiten Tag. Nach dem Vorlauf musste zwar der Physio ran, aber es gab ein packendes Finale! In nur 2/10 s hinter den beiden zeitgleichen Ersten wurde Ernst in 25,39s Dritter und nahm die 2. Bronzemedaille in Empfang.

Bernhard Grißmer:

Jedes Jahr als Stammgast bei 400m Hürden auf dem Treppchen. Dieses Mal mit Bronze in 66,36s. Die 400m liefen nicht so nach seinen Vorstellungen, aber in 61,60s kam er unter die ersten 8 Teilnehmer.

Dieter Köhl:

Nach der erfolgreichen Hallensaison war es noch nicht wieder ganz unser Dieter. Er bekam aber ein super Coaching von Thomas Zacharias (PB 2,22m und jetzt M65). Das half ihm bestimmt, über die 1,63m zu springen, und am Ende war es knapp Bronze. 3cm fehlten zu Gold :-(

Reinhard Michelchen:

Die Erwartungen nach 3x Gold in der Halle waren hoch und das Team wurde nicht enttäuscht. 100m in 12,49s, 200m in 25,65 und 400m mit 59,12s waren die Zeiten, die alle Gold bedeuteten. Die Konkurrenz diskutierte vor den Läufen nur noch wer 2. oder 3. werden sollte :-) In Turin im August werde ich diese Zeiten verbessern.

Renate Ansel:

In ihrer Paradedisziplin schleuderte sie den Hammer 39,19m weit. Das war Silber wert. Im Diskus versuchte sie, ihr Bestes zu geben, und die 31,26m waren immerhin 5. Platz wert.

Rahel Dengler

Los ging es mit den 400m. Nach dem Lauf hüpfte Rahel wie ein Gummiball durchs Stadion und freute sich über eine neue Bestzeit von 65,96s und den 6. Platz. Der nächste Tag und die 200m waren eine echte Herausforderung. Knapp eine Platzierung unter den besten 8 verpasst, waren es dann 28,97s und Rang 9.

Sabine Grissmer

Mit einer super Vorleistung von über 40m war sie zum Hammerwettbewerb angetreten. Eine Verletzung an der Wade verhinderte einen Platz auf dem Treppchen und so reichten die 35,69m nur zum undankbaren 4. Platz. Der Diskuswettbewerb war dann mit genau 30.00m und Platz 7 entsprechend einzuordnen.

Regina (Gina) de Facendis:

Sie stand jedes Jahr bei den wichtigsten Events auf dem Treppchen, aber noch nie ganz oben. In Mönchengladbach hat es endlich geklappt. Mit 32,68m, einigen Metern vor der Konkurrenz und mit Jahresbestweite, gewann sie Gold. Das war eine super Leistung.

Angelika Grissmer:

Mit nur 6 Wochen Vorbereitung und gleich 2 Medaillen bei der DM …Respekt! Die 100m waren in 14,01s und die 200m in 29,22s ausreichend für das Podest. Zufrieden war sie nicht mit den Zeiten, aber Meisterschaftsrennen haben ihre eigenen Gesetze.