Der weite Wurf aufs Podium
  05.07.2013 •     Pressemitteilung

Nur eine kleine Anzahl Sindelfinger Nachwuchs-Leichtathleten konnte Ihr Talent bei den württembergischen U16-Meisterschaften im Stuttgarter Stadion Festwiese zeigen. Auch wenn die Medaillenausbeute überschaubar blieb, so waren die Leistungen doch recht ordentlich.

 Den Anfang machte Sophia Traub bei den 100 Metern der Altersklasse W14. Nach zufriedenstellenden 13,56 Sekunden im einzigen Vorlauf ohne Windunterstützung kam sie allerdings nicht über selbigen hinaus. Die zweite W14-Teilnehmerin war Leonie Gomes-Ribeiro, die in 2:36,47 Minuten über 800 Meter Rang zwölf belegte.

Über diese Strecke gingen gleich zwei der gleichaltrigen Jungs an den Start, Lukas Müller als 14. konnte trotz persönlicher Bestzeit von 2,28,59 Minuten nicht im Vorderfeld mitmischen. Julian Müller wurde Fünfter mit der persönlichen Bestzeit von 2:16,22 Minuten. Die 4x100 Meter-Staffel der Jungs in der Besetzung Jonas Mayer, Julian Müller, Aleksandar Gacic und Lukas Müller landete mit noch nicht ganz ausgereizten Wechseln nach 50,16 Sekunden auf Platz neun. Der letzte VfL-Starter brachte dann die ersehnte Medaille. M14-Speerwerfer Leon Tacke konnte sich mit 36,60 Metern die Bronzeplakette sichern.

Nur noch ein weiterer Teilnehmer heimste Medaillen für den Kreis Böblingen ein. M15-Athlet Luca Diekmann von der Spvgg Renningen zeigte wieder eine überzeugende Vorstellung und siegte über die 80 Meter-Hürden in 10,96 Sekunden und im Hochsprung mit 1,80 Metern. Zweiter wurde er außerdem noch in 11,58 Sekunden über die 100 Meter.

Deutlich mehr Edelmetall gab es bei den jüngeren VfL-Leichtathleten U14 bei den Regio-Meisterschaften in Fellbach-Schmiden. Bei bedeutend schlechteren äußeren Bedingungen trumpfte einmal mehr Max Behrendt auf, der im Weitsprung die Konkurrenz mit seiner Siegesweite von 5,92 Metern schockierte und sich hiermit auf Platz zwei in Deutschland schob. Ebenso beeindruckend seine 9,43 Sekunden über 75 Meter. Dazu gab es noch Rang zwei im Kugelstoßen mit 12,69 Metern und den dritten Platz im Diskuswurf mit 31,33 Metern für den jungen Sindelfinger.

Ebenfalls Dritter wurde Adrian Brandmeier im Speerwurf mit 31,95 Metern. Er brachte die 4x75 Meter-Staffel nach guten 39,69 Sekunden siegreich ins Ziel. Hier hatten Iago Carreiro-Kirsche, Max Behrendt und Maximilian Frohnmüller gute Vorarbeit geleistet.

Im weiblichen Bereich wurde der VfL von einem Geschwisterpaar vertreten. Loreen Schmid konnte bei den W13 dreimal Silber holen, im Kugelstoßen mit 8,28 Metern und Diskuswerfen mit 23,27 Metern jeweils mit persönlicher Bestleistung und im Speerwerfen mit 26,10 Metern. Auch ihre jüngere Schwester Chantal Schmid erzielte bei den W12 zwei Bestleistungen. Im Kugelstoßen musste sie sich mit 6,94 Metern um zwei Zentimeter geschlagen geben, konnte allerdings im Speerwerfen den Spieß herumdrehen und mit 21,30 Metern dem VfL-Nachwuchs einen weiteren Sieg bescheren.