Der dreifache Max
  02.07.2014 •     Pressemitteilung

Ein straffes Programm zu absolvieren hatte Max Behrendt als einziger Teilnehmer des VfL Sindelfingen bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften M/W14 letzten Sonntag im modernisierten Reinhold-Fleckenstein-Stadion in Nagold.

Los ging es mit dem Kugelstossen, wo er aufgrund des nassen Rings lange mit Problemen zu kämpfen hatte und den Vorkampf gerade so überstand. Im letzten Versuch gelang Ihm doch noch ein guter Stoss auf 12,30m, was Platz 4 bedeutete. Seiner Favoritenstellung gerecht wurde er kurz darauf im Weitsprung. Vom ersten Versuch an übernahm er die Führung und siegte schliesslich mit 5,91m. „Der Sieg freut mich, obwohl ich schon gerne die 6 Meter gepackt hätte.“ meinte der 13-jährige. Quasi direkt aus der Grube ging es für Ihn auf die neue himmelblaue Bahn zu seinem Vorlauf über 100m, in welchem er sich souverän für das Finale qualifizierte. Nach dem Zielauslauf stand sofort der Diskuswurf an. In seinem erst dritten Wettkampf in dieser Disziplin überstand er den Vorkampf knapp nicht und rangierte mit 31,37m auf Rang 9. Der Vorteil war, der Zeitplan liess Ihm daher zumindest eine halbe Stunde zur Vorbereitung auf das Finale über 100m. Hier konnte er seine zweite Medaille holen, 12,13 sek. reichten für den dritten Rang. „Max blieb aufgrund der widrigen Umstände und zum Teil wenig Vorbereitungszeit für die einzelnen Disziplinen etwas unterhalb seiner Leistungsmöglichkeiten, aber mit zwei Medaillen hat er seine Zielsetzung erreicht.“ meinte Trainerin Aleksandra Gacic zufrieden und schmunzelte:"Er musste drei Disziplinen fast gleichzeitig absolvieren, das war schon der dreifachen Max." Ein paar Tage zuvor war Sie mit ein paar Ihrer U16-Athleten als Gaststarter bei den regionalen Hürdenmeisterschaften des Bezirks Achalm in Neckartenzlingen, hier durfte Sie sich sogar über zwei persönliche Bestleistungen freuen. Über 80m Hürden verbesserte sich Ihr Sohn Aleksandar bei den M15 auf 11,43 sek., was in einem engen Finish Platz bedeutete. Auch zwei Sindelfinger W15-Mädchen waren am Start, Sophia Traub benötigte 13,39 sek., Leonie Gomes-Ribeiro 13,58 sek., die Reaktion der Trainerin fiel unterschiedlich aus:“Sophia hatte keinen idealen Lauf, durch diverse Verletzungen konnte Sie die Hürden nicht so aggressiv angehen wie gewohnt. Überrascht bin ich von Leonie, die sich trotz mässiger Trainingsbeteiligung um fast eine halbe Sekunde gesteigert hat.“

erstellt von Buggi