Der Anlaufsteg muss genau ausgerichtet sein.
  08.09.2014 •     Pressemitteilung

Über 3 Stunden dauerte der eigentliche Wettkampf der 13 Stabhochsprunger beim Sindelfinger Freibad-Sportfest am Sonntag. Davor und danach war allerhand Fleiß und Schweiß angesagt.

Aus dem Vorjahr wusste das Aufbauteam der Sindelfinger Leichtathleten bereits in etwa, was an diesem Sonntag auf sie zukommen sollte. Nachdem der überwiegende Teil der Vorbereitung durch "Eventservice-Stahl" ausgeführt wird, oblag der eigentliche Aufbau der umfangreichen Stabhochanlage erneut dem Ü70-Team der Leichtathletik. Dieter Gauger hat seine Mannen um 10:00 Uhr ins Freibad einbestellt. Die Anlage wurde in diesem Jahr komplett von Marc Osenberg aus Leverkusen zur Verfügung gestellt. Auf zwei großen Lastwagen kamen Matten und insbesondere der Anlaufsteg angeliefert. Die Unterkonstruktion wurde vom Glaspalast gestellt und war bereits fertig vor Ort. Wie befürchtet, war der Platz am Beckenrand grenzwertig klein. Einige Podeste standen mit den Fußen direkt am Beckenrand.

Das Ausladen und aufbauen ist für die 10 Männer schon Routine. Keine Leichtathletikveranstaltung in Sindelfingen ohne die tatkräftige Mitwirkung des Ü70-Teams. Insbesondere der Anlaufsteg - über 50 m lang - musste sehr korrekt erfolgen. Die Bahn muss entsprechend der IAAF-Regel exakt waagerecht sein, darf nicht federn und muss natürlich eben sein. Hierzu wurde sie am Nachmittag auch noch von Vermesser Heinz Hornikel aus Sindelfingen geprüft und für regelgerecht befunden. Mit den erfreulich vielen Helfen konnte der Aufbau und die Installation sehr zeitig erledigt werden.

Pünktlich um 18:00 Uhr startete der Wettkampf mit einer Anfangshöhe von 4,80 m. Erfreulicher Weise fanden sich 14 Top-Springer zum Wettkampf ein. Das Sindelfinger Springen war Teil eines Cups, der von der EDAG ausgelobt wurde. Das erste Springen fand am Samstag auf dem Marktplatz in Geislingen statt. Diese lokalitäten sind die Springer mitlerweile gewohnt - ein Springen direkt am Beckenrand eines so attraktiven Baden hatten die meisten noch nie erlebt.

Durch die große Teilnehmerzahl und die beachtlichen Sprunghöhen bis 5,40 m von Piotr Lisek (POL) dauerte das Springen dann doch bis kurz von 21:00 Uhr. Die Zuschauer wie die Springen hatten ihren Spaß dabei. Für jeden Springer, der nach seinem dritten Versuch aus dem Wettkampf ausgeschieden ist, war es ehrensache, mit einem Sprung ins Becken, den Wettkampf zu beschließen.

Nach der sich unmittelbar anschließenden Siegerehrung von OB Vöhringer und der Sparkasse sowie dem Cup-Namensgeber EDAG begann das sehr üppige Feuerwerk. Danach schloss sich für das Ü70-Team der Abbau und das Verladen der Anlage in die Lastwagen an. Längst war das Freibad leer, als die letzten Teile verstaut waren und man sich zum Abschluss noch auf ein verdientes Bier am Getränkestand verabschiedete.

 

erstellt von Dieter Locher