Blau-Weiße zeigen sich in guter Form
  02.06.2014 •     Pressemitteilung

Ein verlängertes Wochenende voller Wettkämpfe haben die Leichtathleten des VfL Sindelfingen hinter sich gebracht. Aus dem Lager der Blau-Weißen gibt es viele Erfolgsmeldungen zu verzeichnen.

Bereits am Mittwoch reiste Johannes Bergdolt nach Koblenz zum sogenannten „Mini-Internationalen“, um eine schnelle Zeit zu laufen. Über die 5000-Meter-Strecke waren mehr als 100 Läufer am Start, Johannes Bergdolt zeigte in der starken Konkurrenz einen guten Lauf und schaffte es in der Gesamtwertung auf den 26. Platz. Nach 14:24,22 Minuten stürmte er ins Ziel und pulverisierte seine Bestleistung um mehr als eine halbe Minute. Mit dieser Leistung sicherte sich Junioren-Athlet Bergdolt seine erste Norm für die deutschen Meisterschaften der Aktiven im Juli in Ulm.

Zwei Sindelfinger Athleten traten bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Kassel an. Anna Becker setzte sich über die 800-Meter-Strecke durch und konnte über die Goldmedaille jubeln. Becker spurtete in 2:17,14 Minuten ins Ziel und darf sich nun deutsche Hochschulmeisterin nennen. Joachim Krauth wagte nach einer langen Verletzungspause wieder einen Einstieg in ein schnelles Wettkampfrennen. Er ging für die Universität Stuttgart über die 1500 Meter an den Start. Mit guten 4:01,78 Minuten erkämpfte sich Krauth Platz fünf.

Bei den baden-württembergischen Staffelmeisterschaften in Müllheim schickte der VfL Sindelfingen eine Männer- und eine Jugendstaffel ins Rennen. Im 3 x 1000-Meter-Lauf der Männer traten Simon Dörflinger, Martin Diebold und Jonas Kolzau für die Blau-Weißen an. Hinter dem gut besetzten Trio aus Friedrichshafen reichte es für den zweiten Platz. 7:46,09 Minuten war das VfL-Trio schnell. Auf den vierten Platz bei der männlichen Jugend U20 liefen Joshua Sperrle, Konrad Schönberger und Tobias Kocholl. Sie benötigten 8:24,07 Minuten für die 3 x 1000-Meter-Strecke.

Das Bönnigheimer Sportfest an Himmelfahrt war für viele Sindelfinger ein voller Erfolg. Am Donnerstag stieg Simon Bayer in den Kugelstoßring und wuchtete sein Wettkampfgerät so weit, wie noch nie. Mit 18,40 Metern schrammte der 18-Jährige denkbar knapp an der Norm für die Leichtathletik-WM der Jugendlichen, die im Juli in Eugene (USA) stattfindet, vorbei. Seinen Wettkampf gewann Bayer mit deutlichem Vorsprung, doch wäre die Kugel nur zehn Zentimeter weiter geflogen, hätte der Sindelfinger die Qualifikationsnorm geknackt. „Mein Ziel ist ganz klar in die Auswahl für die WM zu kommen. Mit 18,50 Metern wäre ich qualifiziert. Bei der starken Konkurrenz in Deutschland werde ich aber wohl weiter stoßen müssen“, weiß Simon Bayer. Deswegen peilt er sogar die 19-Meter-Marke an.

Ebenfalls erfolgreich war in Bönnigheim Joana Kraft. Die Stabhochspringerin wurde in einem langgezogenen Wettkampf Dritte hinter Katharina Bauer und Silke Spiegelburg. Zum Saisoneinstieg machte sie es zuerst spannend und schaffte erst im dritten Versuch die 4,05 Meter. Schließlich überquerte die Sindelfingerin 4,35 Meter und knüpfte damit nahtlos an ihre erfolgreiche Hallensaison an. Victoria von Eynatten dagegen hatte mit den langen Wartezeiten zwischen den Sprüngen ihre Probleme und schaffte lediglich einen gültigen Versuch über die 3,90 Meter. Für die beiden Sindelfinger im Männerwettbewerb lief es nicht besser: Bei Florian Gaul war nach 5,15 Metern Schluss, Fabian Schulze schaffte 5,05 Meter.

Überlegen siegte im Kugelstoßen der Sindelfinger Tobias Dahm vor seinem Trainingskameraden Markus Reichle. Nach einer Verletzung am Zeigefinger der Stoßhand hat Dahm noch mit Schwierigkeiten zu kämpfen und erzielte 18,76 Meter. Reichle hofft nach seinen 16,17 Metern bald auf größere Weiten, im Training gab es zuletzt wieder Fortschritte in der Stoßtechnik zu verzeichnen.

Schnell unterwegs war Tamara Seer. Sie siegte über die 100 Meter in 11,89 Sekunden und über die 200 Meter in 24,21 Sekunden. Silber gewann sie über 400 Meter in 55,94 Sekunden. Bei der männlichen U18 wurde Nico Hamann über die 110-Meter-Hürden-Strecke Dritter in 15,68 Sekunden, im Stabhochsprung reichte es für Platz zwei mit 3,90 Metern.

erstellt von szbz.de (SD)