Bestleistung für Eric Bundschuh
  18.02.2015 •     Pressemitteilung

Leichtathletik: Der VfL-Kugelstoßer verbessert sich bei deutscher Jugendmeisterschaft auf 18,06 Meter

Die beste Platzierung der Blau-Weißen holte Eric Bundschuh heraus. Er war sowohl im angeschlossenen Winterwurf-Wettkampf aktiv und nahm am Diskuswerfen teil, war aber auch im Kugelstoßwettkampf am Start.

Letzteren dürfte Bundschuh mit gemischten Gefühlen bewerten. Zu viele Versuche waren dabei, die den VfL-Athleten nicht zufrieden stimmten. Er stieg mit 16,62 Metern in den Wettkampf ein, konnte sich im zweiten Versuch nicht weiter steigern. Im dritten Durchgang aber packte Bundschuh überraschend einen besonders weiten Stoß aus. Die Kugel flog bis über die 18-Meter-Marke und schlug erst bei 18,06 Metern ein.

Bundschuh konnte jubeln, er befindet sich gerade in seinem ersten Jahr bei der männlichen Jugend U20, die Kugel ist schwerer geworden und wiegt nun sechs Kilogramm. Die Hallen-Bestleistung mit neuem Gewicht lag vor den deutschen Meisterschaften bei 17,25 Metern, gestoßen im Sindelfinger Glaspalast. Nun hat sich der Athlet mehr als deutlich steigern können. Es blieb allerdings bei einem Ausrutscher nach oben, die weiteren Versuche landeten wieder deutlich vor der 18-Meter-Marke.

Eric Bundschuh schob sich mit dieser Leistung bis auf Platz fünf vor, auch der vierte Rang wäre in Reichweite gewesen. Dauerrivale Merten Howe aus Neubrandenburg hatte nur sieben Zentimeter Vorsprung vorzuweisen. „Mit einer Bestleistung bin ich immer zufrieden, das war super“, sagt Bundschuh. Er weiß aber auch um die vielen missglückten Versuche. „Mein dritter Versuch war der einzige Stoß, den ich einigermaßen getroffen habe. Die anderen waren entweder von der Technik nicht gut oder ich hab sie nicht getroffen“, so Bundschuh selbstkritisch.

Nur wenige Stunden später folgte für den 17-Jährigen dann auch noch der Diskuswurfwettkampf. Hier war er ebenfalls mit hohen Erwartungen angetreten, musste aber schon nach drei Versuchen die Segel streichen. Mit keinem einzigen gültigen Wurf ging Bundschuh aus dem Wettkampf.

Ebenfalls eine Top-Platzierung ging an Sprinter Deniz Almas. Er schaffte es über die 60-Meter-Strecke bis in den Endlauf. Schon im Vorlauf der U20 war der Athlet der Blau-Weißen 7,01 Sekunden schnell, das sind nur zwei Hundertstelsekunden über Almas’ Bestmarke, gelaufen im Glaspalast. Die Leistung reichte zu einem guten dritten Platz im Vorlauf und der Halbfinal-Qualifikation. Im Halbfinale dann lies sich Almas auch von einem Fehlstart nicht irritieren. Almas lief in persönlicher Bestzeit auf Platz vier.

Und das Beste für den 17-Jährigen: Er qualifizierte sich mit seiner starken Zeit von 6,98 Sekunden für das Finale der besten acht Athleten. Dort war er dann erneut schnell unterwegs. Nach einem ersten Fehlstart mussten die nunmehr sieben Athleten erneut in die Startblöcke steigen. Deniz Almas auf Bahn acht erwischte einen durchwachsenen Start, doch bestätigte er erneut seine Zwischenlaufzeit und kam nach 6,98 Sekunden ins Ziel. In einem starken Feld bedeutete das Platz sieben.

„Die Technik und der Start wurden von Lauf zu Lauf schwächer“, ärgert sich Almas, auch der Fehlstart setzte dem Sindelfinger zu und machte ihn mächtig nervös. „Ich bin aber auf jeden Fall sehr zufrieden. Das Finale war mein Ziel und das erreicht zu haben ist top“, so Almas.

Ebenfalls für einen Endkampf-Platz reichte es bei Johanna Beyerle. Die Sindelfinger Diskuswerferin trat im Winterwurfwettkampf der weiblichen U20 an und zeigte einen recht konstanten Wettkampf. Jeder ihrer vier gültigen Versuche landete jenseits der 40-Meter-Marke. Der weiteste wurde mit 41,29 Metern gemessen. Damit schaffte es Johanna Beyerle immerhin auf den achten Platz.

erstellt von szbz.de