Bayer und Frers mit deutlichen Leistungssteigerungen
  15.06.2015 •     Pressemitteilung

Die deutschen Leichtathletikmeisterschaften der Junioren fanden am Wochenende bei strahlendem Sonnenschein in Wetzlar statt – sicherlich einer der Faktoren, die für zahlreiche Top-Leistungen sorgten. Viele Athleten empfahlen sich für die Europameisterschaften der unter 23-Jährigen.

Nicht ganz vorne mitmischen konnten die angetretenen Athleten des VfL Sindelfingen bei den deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Wetzlar. Für die beste Platzierung der Blau-Weißen sorgte Kugelstoßer Simon Bayer. Der Drehstoßtechniker behielt beim Saisonhöhepunkt seine Nerven und sorgte mit einer exzellenten Weite für Jubel in den Sindelfinger Reihen. Schon in Versuch eins kratzte er an der 17-Meter-Marke, die er in den letzten Wochen schon einige Male übertroffen hatte. Bei 16,98 Metern landete die Kugel, einen Platz im Endkampf der besten acht hatte er damit sicher. In Versuch zwei folgte eine Steigerung auf gute 17,06 Meter. Die nächsten Stöße gelangen nicht wie erhofft, erst im letzten Durchgang packte Simon Bayer noch einmal alles in den finalen Stoß. Das machte sich bezahlt. Bayers Wettkampfgerät flog so weit wie noch nie und schlug bei 17,55 Metern ein. Damit konnte der Sindelfinger seine Bestleistung erneut deutlich steigern und schob sich vor bis auf Platz fünf. Eine starke Leistung, befindet sich Bayer doch erst im ersten Junioren-Jahr und hat sich nun schon etabliert.

Den Sieg im Kugelstoßen errang indes Dennis Lewke mit 19,22 Metern, vor dem um einen Zentimeter unterlegenen Bodo Göder. Auch der zweite Sindelfinger erreichte sein Tagesziel. Markus Reichle zitterte sich mit einem Stoß von 16,61 Metern im dritten Durchgang in den Endkampf. Die beiden vorherigen Versuche waren ungültig gewesen, doch Reichle bewies Nervenstärke. Im weiteren Wettkampf konnte er sich aber nicht mehr steigern und wurde Achter.

Ins Finale schaffte es auch der Sindelfinger 400-Meter-Hürden-Läufer Yannik Frers. Der Langhürdenläufer schaffte schon am Samstag mit einer neuen Bestleistung von 54,14 die Qualifikation für den Finallauf und durfte sich über einen zweiten Einsatz bei den nationalen Meisterschaften freuen. Am Sonntag nahm er sich zum Ziel voll anzugreifen und das gelang dem 20-Jährigen mit Bravour. Er stürmte im zweiten Finallauf geradezu über die Hürden und lief auf Platz fünf. Jubeln konnte Frers vor allem über seine Zeit. Er hatte sich im Vergleich zum Vortag erneut gesteigert, und zwar um eine ganze Sekunde. Die neue Bestmarke steht nun bei 53,18 Sekunden, die Norm für die deutschen Meisterschaften der Aktiven in Nürnberg unterbot Frers deutlich.

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