16,88 Meter reichen Bayer zum Sieg
  15.07.2015 •     Pressemitteilung

Drei Medaillen sprangen bei den süddeutschen Meisterschaften der Junioren und Schüler U16 für den VfL Sindelfingen heraus. Gold, Silber und Bronze durften die Blau-Weißen aus Kassel mit nach Hause nehmen. Der TSV Dagersheim jubelte über Platz zwei im Hochsprung.

Die meisten Starts absolvierte an beiden Tagen Max Behrendt. Das vielseitige Talent konnte über die 100-Meter-Strecke seinen größten Erfolg feiern. Hier lief er auf den Bronzerang. Im Vorlauf qualifizierte er sich mit 11,84 Sekunden als Zweiter seines Rennens für einen der zwei Zwischenläufe. Hier steigerte er sich auf 11,65 Sekunden und sicherte sich einen Platz im 100-Meter-Finale der M15. Dort gab Behrendt alles, konnte sogar erneut eine Tagesbestzeit aufstellen und war 11,57 Sekunden schnell. Als Dritter stürmte der Sindelfinger durchs Ziel und verwies andere Medaillenaspiranten deutlich auf die nachfolgenden Plätze.

Im Weitsprung schaffte es Max Behrendt auf den siebten Platz. Sein erster Versuch war mit 6,02 Metern der weiteste. Insgesamt war das Feld eng beisammen. Schon 6,43 Meter hätten für die Bronzemedaille gereicht. Den undankbaren Platz vier belegte Behrendt im Kugelstoßen. Hier wuchtete er sein Vier-Kilogramm schweres Wettkampfgerät auf 13,92 Meter. Nur wenige Zentimeter fehlten zur Bronzemedaille. Die ging mit 14,08 Metern an Matthias Heß von der LG Hohenlohe. Die vierte Disziplin verlief für Max Behrendt unglücklich. Gemeinsam mit Christian Dietrich, Maximilian Frohnmüller und Lars Böttinger trat er über die 4x100-Meter-Strecke an. Das Sindelfinger Quartett wurde disqualifiziert, weil bei einem Wechsel der Wechselraum überschritten worden war.

Für die Silbermedaille sorgte Hammerwerfer Lars Böttinger. Der 14-Jährige ist schon seit mehreren Jahren mit dem Hammer aktiv und hat sich mit der Zeit immer weiter gesteigert. Dem Großteil der Konkurrenz ist Böttinger deswegen weit enteilt. So konnte nur Michael Burger mithalten. Die beiden Athleten lieferten sich ein spannendes Duell, knacken beide mehrmals die 60-Meter-Marke. Am Ende siegte Burger mit einem guten Meter Vorsprung vor Lars Böttinger, der sein Wettkampfgerät auf 61,46 Meter schleuderte. Die Konkurrenz folgte mit großem Abstand.

Bis in die Zwischenläufe über die 100-Meter-Strecke der weiblichen U14 schaffte es Susanne Ernst. Sie war im Vorlauf 13,31 Sekunden schnell. Im Zwischenlauf war nach 13,34 Sekunden Schluss. Für eine Qualifikation für das Finale reichte das nicht aus. Siebzehnte wurde im 800-Meter-Finale der W14 Kim Bödi mit einer Zeit von 2:31,26 Minuten. Beide Sindelfingerinnen waren auch über die 80-Meter-Hürden-Strecke aktiv. Bödi war 13,23 Sekunden, Ernst 13,00 Sekunden schnell. Im Hochsprung belegte Susanne Ernst außerdem mit 1,50 Meter den dreizehnten Platz.

Auch zwei Sindelfinger Junioren waren in Kassel mit dabei. Marvin Tischler lief nach 11,30 Sekunden im Vorlauf und 11,23 Sekunden im Zwischenlauf bis ins Finale. Dort steigerte er sich erneut auf 11,10 Sekunden und durfte mit seinem fünften Platz zufrieden sein. Auch beim 200-Meter-Finale war Tischler mit dabei. Er war 22,70 Sekunden schnell und wurde Achter. Den Sieg im Kugelstoßen holte sich Simon Bayer. Der 17-Meter-Stoßer kam nicht über 16,88 Meter hinaus. „Ich habe bei großer Hitze und wegen der langen Wartezeit noch 16,88 Meter gestoßen. Der Wettkampf war aber aus dem Training hinaus. Ich will die 18 Meter auf jeden Fall noch einmal angreifen“, sagt Bayer.

Bei den Juniorinnen war Katharina Hudak schnell unterwegs. Sie lief nach 12,42 und 12,39 Sekunden in Vor- und Zwischenlauf bis ins 100-Meter-Finale. Hier erzielte sie mit 12,34 Sekunden ihre Tagesbestzeit und belegte den fünften Platz. Ihre zweite Top-Fünf-Platzierung sicherte sich Hudak im 200-Meter-Lauf. Hier war sie 25,35 Sekunden schnell. Johanna Beyerle machte es ihr im Diskuswurf der Juniorinnen nach und belegte mit einer Weite von 43,72 Metern ebenfalls Platz fünf.

Drei Endkampfplatzierungen konnten die Leichtathleten des TSV Dagersheim bei den süddeutschen Meisterschaften erzielen. Für Stabhochspringer Luca Jakob sprang sogar die Silbermedaille heraus. Der Dagersheimer stieg bei 3,00 Metern in den Wettkampf ein. Bei 3,20 Metern verabschiedete sich auch der vorletzte Springer. Für Jakob und Konkurrent Ole Perska begann der Kampf um Gold und Silber. Im ersten Versuch schwang sich der Dagersheimer über 3,60 Meter. Bei 3,70 Metern war aber Schluss. Luca Jakob musste sich mit der Vizemeisterschaft begnügen, durfte aber über die gewonnene Silbermedaille jubeln.

Bis ins Finale des 100-Meter-Laufes der W14 über die 80-Meter-Hürden schaffte es Julia Pusskeiler. Nach großer Verwirrung durfte sie nach einem durchwachsenen Vorlauf doch am Zwischenlauf teilnehmen, wo sie zu einer neuen Bestzeit von 12,51 Sekunden lief. Im Finale schaffte sie es auf Platz acht. Über die 100-Meter-Strecke schied Pusskeiler nach 13,45 Sekunden im Vorlauf aus. Im Hochsprung belegte Emely-Sue Rudolf mit 1,59 Metern Platz fünf.

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